Mehrere Halskettenräuber in Dortmund unterwegs

Die Masche ist stumpf, simpel und brutal - und sie tritt in Dortmund gerade gehäuft auf: Frauen werden Halsketten vom Körper gerissen. Allein in Lütgendortmund wurden seit dem vergangenen Montag drei solcher Taten begangen. Mittlerweile schlagen die Täter auch in der Innenstadt zu.

Lütgendortmund.. Update 13.46 Uhr: Nach den ersten drei Überfällen hat am Freitag (9.8.) um 8.10 Uhr wieder ein Räuber versucht, einer Passantin die Halskette vom Hals zu reißen.


Nach eigener Aussage stand die Geschädigte, eine 67-Jährige aus Dortmund, hinter ihrem Auto. Plötzlich näherte sich ein Unbekannter von hinten und versuchte ihr die Kette vom Hals zu reißen. Da die Dortmunderin laut aufschrie, ergriff der Täter die Flucht.


Der Räuber lief ohne Beute über die Hainallee in nördliche Richtung und bog dann nach rechts in die Saarlandstraße in Richtung Osten ab. Anschließend lief der Unbekannte auf die Märkische Straße in nördliche Richtung.


Täterbeschreibung


Die 67-Jährige beschreibt den Täter als 18 bis 21 Jahre alt und 1,70 bis 1,75 Meter groß. Er trug kurze dunkle Haare und ist von schmaler Statur. Er ist bekleidet mit einem gelb, beige, braun kariertem Hemd und einer dunklen Hose mit Aufnähern auf den Knien.


Zurzeit ermittelt die Kriminalpolizei, ob es möglicherweise Zusammenhänge zu den Taten aus der ersten berichterstattung gibt.
Zeugen, die auf die Tat aufmerksam wurdenund Hinweise auf die Identität oder den Aufenthaltsort des Täters geben können, melden sich bitte beim KK 32 über den Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer (0231) 132-7441.



Erste Meldung 10.33 Uhr:


Der brutale Unbekannte schlug im ersten Fall am Montag (5.8.)gegen 13.55 Uhr auf der Werner Straße zu.DerTäter gingzunächst an seinem Opfer, einer 64-jährigen Frauaus Bochum vorbei.


Dann kehrte er plötzlich zurück und riss der Bochumerin die Halskette ab. Mit seiner Beute flüchtete der Mann in Richtung Provinzialstraße und von dort aus in Richtung Langendreer.


Zweiter Fall am Mittwoch


Das zweite Mal fiel der Halskettenräuber dann Mittwoch (7.8.) gegen 15.45 Uhr in der Straße Flaspoete auf. Dort befand sich die Geschädigte, eine 56-Jährige aus Dortmund, etwa in Höhe der Einmündung Winandweg, als sich von hinten ein Jugendlicher näherte.


Mit den Worten "Entschuldigung" riss der Täter der Passantin die Kette vom Hals und flüchtete anschließend mit zwei Begleitern zu Fuß in den Winandweg.


Hinweise an die Polizei


Im dritten Fall am Donnerstag (8.8.)wurde eine 78-jährige Dortmunderin Opfer des Räubers. Nach eigener Aussage war sie auf der Lütgendortmunder Straße, Höhe Ortskern, unterwegs. Dort bemerkte sie zwei Unbekannte. Plötzlich riss ihr einer der Unbekannten die Kette vom Hals und flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung.

In allen Fällen wird der Täter von den geschädigten Damen als 14bis 16 Jahre alt und mit dunklen Haarenbeschrieben.

Die Polizei bittet daher um Hinweise auf die Identität des Haupttäters oder dessen Aufenthalt sowie zur Identität eines Mittäters. Hinweisenimmt derKriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer (0231) 132-7441 entgegen.