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Seniorenwohnungen

Leben im Herzen von Alt-Mengede

04.09.2012 | 17:05 Uhr
Leben im Herzen von Alt-Mengede
Dipl.-Ing. Architkekt Manfred Andexer (1L), Eigentümer Friedrich-Wilhelm Geilenbrügge (2) und der geschäftführende Gesellschafter der Dr. med. Lührmann & Partner Seniorenresidenz GmbH Dr. med. Drs. (NL) Lutz-Peter Lührmann stellten das Bauvorhaben in Mengede vor.Foto: Michael Printz

Mengede. Im Herzen von Alt-Mengede, von der Mengeder Straße 688 bis 694 und abgegrenzt durch die Galenstraße, sollen 24 barrierefreie Seniorenwohnungen mit Quartiercafé und vier Ladenlokalen entstehen. Baubeginn nach Vorstellungen der Investoren: „so schnell wie möglich“.

Architekt ist Manfred Andexer (Beratungsgesellschaft für Alters- und Gesundheitseinrichtungen B.A.G) aus Wickede, Bauherr Dr. med. Lührmann, Seniorenwohnen, aus Wetter. „Die Wohnungen werden zwischen 35 und 67 qm groß sein“, erläuterte Andexer, „und sollen Interessenten als Eigentumswohnungen verkauft werden“. Schon am Donnerstag sollen die Pläne, über die die Stadtteilzeitung bereits vorab berichtet hatte, der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mengede präsentiert werden, nächsten Dienstag Bündnis’90/Die Grünen. „Natürlich ebenfalls der CDU-Fraktion, doch ein Termin wurde noch nicht gefunden“, betonte Manfred Andexer. Noch möglichst im September sollen Abbruchgenehmigung für den Altbestand und die Baugenehmigung für den Neubau bei der Stadt beantragt werden. „Wir möchten möglichst schnell den grünen Stempel haben“, erklärte Andexer.

Sieben Interessenten

Etwa 2400 Euro wird der Quadratmeter für die seniorengerechten Wohnungen kosten. „Es gibt schon sieben ernsthafte Interessenten“, freut sich Friedrich-Wilhelm Geilenbrügge aus Mengede, der für Beratung und Verkauf der Wohnungen zuständig ist. Auf einer Grundstücksgröße von 1838 Quadratmetern werden drei Einzelbaukörper mit Satteldach, dreieinhalb-geschossig, einschließlich ausgebautem Dachgeschoss errichtet. Jede der 24 Wohnungen wird barrierefrei mit Aufzug erreichbar sein, alle haben eigene Süd-Terrasse oder Balkon und sind zum Garten hin ausgerichtet. Einen Keller gibt es nicht, doch „ausreichend Abstellfläche ist vorhanden“, versichern die Planer. Der Eingang wird von der Mengeder Straße aus sein, Zufahrt und Abstellmöglichkeiten für Pkw über die Galenstraße.

Bauherr Dr. Lutz-Peter Lührmann, der Seniorenresidenzen in Wetter und im südwestfälischen Kierspe betreibt und baut, schätzt beim Mengender Projekt die „zentrale Erreichbarkeit“: „Alle Einrichtungen zur Deckung des täglichen Bedarfs sind zu Fuß zu erreichen.“ Im direkten Projektumfeld sind etliche Dienstleistungen vorgesehen. Zunächst das 112 qm große Quartier-Café als Treffpunkt für Bewohner und Freunde. „Hier können nach Absprache auch Geburtstage gefeiert werden“, empfiehlt Friedrich-Wilhelm Geilenbrügge.

Dienstleister mit Pflegekompetenz

Dr. Lutz-Peter Lührmann ergänzte, dass es für das Objekt „einen stets ansprechbaren Dienstleister mit Pflegekompetenz“ gebe, über den verschiedene Dienstleistungen abgerufen werden können – „vom Einkaufsservice oder Putzhilfe bis zur vollständigen ambulanten Pflege“. In die weiteren vier Ladenlokale, zwischen 46 und 114 qm groß, könnten sich eine Arztpraxis einmieten, Pflegedienste oder krankengymnastische Dienstleistungen. Eine Besonderheit: Die seniorengerechten Wohnungen sind auf Wunsch mit einem hochmodernen Sicherheitssystem ausgestattet. Die favorisierte Lösung heißt sens@home.

Joachim vom Brocke


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