Klettern im Hansa-Bergwerk zieht auch Besucher aus dem Ausland an
02.03.2009 | 17:40 Uhr 2009-03-02T17:40:12+0100Huckarde. Ein Huckarder Erfolgsprojekt feiert ersten Geburtstag: die Kletterhalle im Bergwerk auf Hansa.
Am Samstag, 14. März, ab 10 Uhr feiert die Kletterhalle Bergwerk ihr einjähriges Bestehen mit einem Kletter-Marathon.
Vor einem Jahr, am 15. März 2008, eröffnete nach zweijähriger Bauzeit die Kletterhalle Bergwerk Huckarde. Neben ähnlichen Hallen in München und Berlin zählt sie zu den drei größten in Deutschland. Nach nur einem Jahr hat sie sich mittlerweile auch zu den beliebtesten Kletterhallen Deutschlands entwickelt.
Am Samsag, 14. März 2009, wird der Geburtstag im Rahmen eines spannenden Kletter-Marathons gefeiert. Über den ganzen Tag verteilt werden die Kletterer in der Halle ihre Punkte sammeln, um am Ende des Tages als ausdauerndster Kletterer mit tollen Preisen belohnt zu werden.
Um 20 werden die Sieger des Marathons gekürt und auf der anschließenden Geburtstagsparty ausgiebig gefeiert. Jeder ist herzlich eingeladen, mit dem inzwischen zwanzigköpfigen Team des Bergwerks auf ein Jahr zurückzublicken. Die Veranstalter rechnen mit zahlreichen Besuchern, nicht nur aus Dortmund, sondern aus dem In- und Ausland.
Einen Tag später, am Sonntag, 15. März, bietet das Bergwerk zwischen 12 und 15 Uhr kostenloses Probeklettern an. Für Hilfestellungen und Sicherung stehen dabei Klettertrainer kostenlos zur Verfügung.
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Ich möchte den Betreibern der Halle (hab sie im Sommer letzten Jahres mal getroffen) zum Erfolg aus ganzem Herzen gratulieren, denn das Projekt war von Anfang an auch von massiven Reibungsverlusten seitens der Stadt und der Kokereigelände-Verwaltung (RAG) begleitet. Die Unterstützung für so eine vernünftige Wiederbelebung der Hansa-Brache war gleich Null.
Jetzt, da es das Team mit harter Arbeit geschafft hat, sich zu etablieren (der Laden brummt und ich kann auch Nicht-Kletterern empfehlen, da mal aufn Kaffee vorbei zu schauen, um einfach nur die tolle Atmosphäre der Halle an sich zu geniessen), wird es leider nicht allzu lange dauern und die vorher abwesenden Lokalgrößen stürzen sich wie Fliegen auf den fremden Erfolg.
Aus meiner Sicht wäre es dringend erforderlich, ausgehend von diesem Magneten jetzt Gehirnschmalz in die zukünftige Hansa-Brachen-Nutzung zu stecken, damit da mal mehr passiert als Taschenlampen-Wanderungen oder Prosecco-Gläschen zu Neujahr. Da ist wirtschaftlich weit mehr Potential drin als das bisherige Schrott-Gucken.