In dieses Gebiet fließen 11 Millionen Euro

Die Stadt will Westerfilde und Bodelschwingh aus der Abwärtsspirale holen. Wohn- und Lebensqualität sollen in den nächsten zehn Jahren mit knapp 11 Millionen Euro deutlich verbessert werden. Nun fließen die ersten 1,2 Millionen Euro in die beiden Vororte. Wohin genau, zeigen wir auf einer Karte.

Westerfilde / bodelschwingh.. Die Stadt hat für Westerfilde ein Stadterneuerungsprogramm aufgelegt, über das insgesamt knapp 11 Millionen Euro in die beiden Stadtteile fließen soll. Ein Großteil des Geldes will das Land NRW zuschießen. Die Freigabe dieses Fördergeldes hat das Land allerdings an Bedingungen geknüpft. Die Letzte hat Dortmund nun erfüllt.

"Gebietskulisse" war wichtige Voraussetzung

Nun können die ersten 1,2 Millionen Euro fließen. Letzte Voraussetzung für die aktuelle aber auch alle weitere Förderungen war eine so genannte "Gebietskulisse". Will heißen, die Stadt musste ein exaktes Areal festlegen, innerhalb dessen Grenzen das Geld investiert werden soll. "Die vorgeschlagene Gebietsabgrenzung deckt den Bereich von Westerfilde und Bodelschwingh ab, in dem der größte Interventionsbedarf besteht", stellte Oberbürgermeister Ullrich Sierau fest.

Das sind die Ziele des "Integrierten Handlungskonzepts"

Folgende Ziele hat sich die Stadt für das so genannte "Integrierte Handlungskonzept" in dem jetzt fest gezurrten Bereich für die nächsten Jahre gesetzt:

  • Den Wohnungsbestand sichern, entwickeln und zukunftsfähig machen.
  • Den öffentlichen Raum aufwerten und in seiner Nutzbarkeit verbessern.
  • Das Gemeinwesen stärken und Inklusion fördern.
  • Die lokale Ökonomie stärken.
  • Das Image nach innen und außen verbessern.
Bündelung aller Ressourcen

Um eine Trendwende für Westerfilde und Bodelschwingh einzuleiten, sei eine Bündelung und der gezielte Einsatz aller Ressourcen notwendig, heißt es von der Stadt. Dazu zähle auch die Möglichkeit, Immobilienunternehmen durch Modernisierungs- und Instandsetzungsgebote zu zwingen, in ihre Bestände zu investieren. Das sei, so Planungsdezernent Ludger Wilde, derzeit aber keine Alternative, da die Eigentümer Zusammenarbeit signalisiert hätten.

Dieses Gebiet wird gefördert: