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14.08.2012 | 18:24 Uhr
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Vom 24. bis 27. August lockt die Bartholomäus-Kirmes wieder in den Lütgendortmunder Ortskern. Foto: Jochen Linz

Lütgendortmund.   Lütgendortmund.Hans-Peter Arens ist ein Mann der klaren Worte. So auch gestern Vormittag im Trauzimmer des Lütgendortmunder Amtshauses bei der Vorstellung der 652. Bartholomäuskirmes im Ortskern. „Dort standen vor vielen Jahren einmal 200 Geschäfte. Jetzt sind es - bei gleichem Standgeld - rund 60 weniger. Das ist für uns schon ein Finanzierungsproblem“, redete der Chef des Schaustellervereins Rote Erde Tacheles.

Hans-Peter Arens ist ein Mann der klaren Worte. So auch gestern Vormittag im Trauzimmer des Lütgendortmunder Amtshauses bei der Vorstellung der 652. Bartholomäuskirmes im Ortskern. „Dort standen vor vielen Jahren einmal 200 Geschäfte. Jetzt sind es - bei gleichem Standgeld - rund 60 weniger. Das ist für uns schon ein Finanzierungsproblem“, redete der Chef des Schaustellervereins Rote Erde Tacheles.

Vom 24. bis 27. August

Und mit Blick auf die 655. Ausgabe des Traditionsrummels in drei Jahren hofft Arens auf die Unterstützung des hiesigen Stadtbezirksmarketings. Das ließ er gestern in einer illustren Runde schon einmal anklingen: „Es wäre schön, wenn aus diesem Topf Geld in die Kirmes investiert würde.“

Der Schaustellerchef war gestern aber nicht ins Amtshaus gekommen, um auf nachdenkliche Stimmung zu machen. Trotz der immer knapper werdenden Mittel und der gestrengen städtischen Auflagen sei er gern in Lütgendortmund. Immerhin präsentiere sich „die Ortsteil-Kirmes vom 24. bis 27. August mit acht Großfahrgeschäften, einem Laufgeschäft und 120 weiteren Schausteller-Einrichtungen. Das ist recht ordentlich. Auch die Umsätze waren in den vergangenen Jahren zufriedenstellend.“

Die Lütgendortmunder Bartholomäuskirmes, so war gestern zu vernehmen, werde auch in diesem Jahr wieder „luftig“ aufgebaut. Will heißen: Zwischen den einzelnen Geschäften entlang der Limbecker, Straße, der Lütgendortmunder Straße und der Werner Straße wird es gewollte Lücken geben. Dem Ordnungsamt nämlich ist die Sicherheit der Anwohner im Veranstaltungsbereich sehr wichtig. Mitarbeiter Georg Ohmann. „Wir brauchen Freiflächen für die Feuerwehr. Eine Schaustellereinrichtung darf nicht im Wege stehen. Aus diesem Grund werden bestimmte Flächen auch nicht belegt.“ Bevor der Rummel im Ortskern so richtig losgeht, wird Heiko Brankamp, Landesbeauftragter für den Stadtbezirk Lütgendortmund, am Freitag (24.) gegen 16 Uhr die Kirmes feierlich eröffnen, dabei ein Fass mit kräftigem Hieb anschlagen und auf die „vier tollen Tage“ von Lütgendortmund anstoßen.

Rund 130 Beschicker

Diese Aktion erfolgt unter musikalischer Begleitung des Trommlerkorps „Gut Klang“ und des Fanfarencorps Dortmund-West. Und wie in den Jahren zuvor, ergänzte Stadtpressesprecher Hans-Joachim Skupsch, „werden nicht nur die Lütgendortmunder, sondern auch die angrenzenden Gemeinden durch Böllerschüsse auf die Eröffnung der Kirmes lautstark hingewiesen.“ Dann können sich die zahlreichen Freunde des Rummels in das „Abenteuer Fahrgeschäfte - höher, schneller, weiter“ stürzen. Mit 40 Metern Höhe ist „Turbo-Force“ in diesem Jahr der Star auf der Bartholomäus-Kirmes.

Norbert Jacobs

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