Hier könnten mobile Flüchtlingsheime im Westen entstehen

Schon seit längerem ist klar: Jeder Stadtbezirk muss eine gewisse Anzahl an Kriegsflüchtlingen aufnehmen. Das gilt natürlich auch für Mengede. Offenbar tut sich die Stadt aber ziemlich schwer damit, geeignete Gebäude oder Standorte zu finden. Doch jetzt kommt Bewegung in die Sache. Die Verwaltung hat sich drei mögliche Standorte ausgeguckt. Wir zeigen sie auf einer Karte.

Mengede.. Unserer Redaktion liegt eine vierseitige Untersuchung vom Planungsamt vor, die drei Vorschläge für mögliche Standorte bewertet. Ob und welcher dieser drei Standorte letztlich den Zuschlag erhalten wird, geht aus dem Papier jedoch nicht hervor.

Sicher dürfte nur eins sein: In Mengede werden Flüchtlinge ausschließlich in Mobilheimen untergebracht. Denn bei den drei untersuchten Standorten handelt es sich jeweils um Freiflächen. Allerdings in verschiedenen Größen.

Containerdorf am Fritz-Henßler-Berufskolleg

Dass die Flüchtlinge wohl in Containern untergebracht werden, macht die Sache für die Verantwortlichen allerdings auch nicht leichter. Denn geeignete Container sind derzeit Mangelware - nicht zuletzt wegen des Baus des Containerdorfs am Fritz-Henßler-Berufskollegs.

Rund vier bis sechs Monate könnte daher die Umsetzung nach einem Entscheid dauern, hat diese Redaktion aus gut informierten Huckarder Kreisen erfahren. Das sei aber nicht nur von den logistischen Herausforderungen sondern vom Flüchtlingsstrom auch abhängig.

Hier könnten mobile Flüchtlingsheime entstehen: