Das aktuelle Wetter Dortmund 17°C
Lütgendortmund

Hellweg hofft weiter auf Kunstrasen

26.06.2012 | 18:55 Uhr
Hellweg hofft weiter auf Kunstrasen
Hellweg Lütgendortmund will endlich einen Kunstrasenplatz an der Evastraße. Foto: Jochen Linz

Lütgendortmund.   Lütgendortmund.Im Oktober des vergangenen Jahres wähnten sich die Funktionäre von Hellweg Lütgendortmund endlich am Ziel. Die Politik hatte für einen Kunstrasenplatz an der Evastraße grünes Licht gegeben. Nun sorgen ein fehlender Bauantrag und ein fehlendes Lärmgutachten für neuerlichen Ärger.

Im Oktober des vergangenen Jahres wähnten sich die Funktionäre von Hellweg Lütgendortmund endlich am Ziel. Die Politik hatte für einen Kunstrasenplatz an der Evastraße grünes Licht gegeben. Nun sorgen ein fehlender Bauantrag und ein fehlendes Lärmgutachten für neuerlichen Ärger.

„Die Erleichterung über diese positive Nachricht war bei uns damals natürlich groß“, erinnert Herbert Marquardt. Bedauerlicherweise sei es aber bei dieser frohen Botschaft geblieben. Im Gespräch mit unserer Zeitung zeigte sich der Hellweg-Geschäftsführer verärgert über die zeitliche Verzögerung: „Wir wissen nun: Die Ursachen sind, laut Sportdezernent Wilhelm Steitz, ein fehlender Bauantrag und eine Begutachtung der Schallemissionen, die noch erstellt werden muss“, sagt Marquardt. Doch sind die geforderten Genehmigungen überhaupt notwendig? Herbert Marquardt zweifelt dies an: „Es steht ja nicht an, eine Sportanlage zur errichten, sondern eine bestehende zu reparieren. Eine Nutzungsänderung wird mit der Einbringung eines Kunstrasens anstelle des bisherigen Belages nicht eintreten.“ In seinem Brief an den Leiter des Regiebetriebes Stadtgrün, Werner Sichelschmidt, erinnerte Marquardt zudem daran, dass bereits vor fünf Jahren ein Schallschutzgutachten für die Bezirkssportanlage erstellt worden sei. Stadtpressesprecher Thomas Kampmann wollte sich gestern in Sachen „Sanierung der Bezirkssportanlage“ nicht konkret äußern. Nur soviel: „Wir werden den öffentlichen Brief von Hellweg Lütgendortmund an das Tiefbauamt vom 22. Juni zeitnah beantworten und bitten um Verständnis, dass wir uns zunächst an den Absender wenden werden.“

Seit fünf Jahren wartet der Lütgendortmunder Fußball-Traditionsverein Hellweg Lütgendortmund nun schon auf eine Sanierung seines unbespielbaren Aschenplatzes. Die Stadt musste die Sportstätte in den vergangenen Jahren trotz eingeleiteter Renovierungsmaßnahmen immer wieder sperren. Hellweg trägt seine Heimspiele derzeit beim TuS 04 Bövinghausen aus. Herbert Marquardt mahnt unterdessen Eile an. Nicht nur im Sinne seines Vereins. Auch die umliegenden Schulen Holte, Marienborn und Heinrich -Böll profitierten von einer schmucken, neuen Sportstätte.

Norbert Jacobs


Kommentare
29.06.2012
19:34
Hellweg hofft weiter auf Kunstrasen
von nothdurft | #1

Und welcher Künstler schneidet dann den Kunst - Rasen ?

Aus dem Ressort
Stadt hilft Unwetter-Opfern mit Notfall-Fonds
Starkregen und...
Die Stadt hilft den Opfern des Unwetters in Marten vom 12. Juli auch finanziell: Sie richtet einen 90.000 Euro schweren Notfall-Fonds für die Betroffenen ein. Die müssen jedoch mehrere Kriterien erfüllen, bevor sie Geld von der Stadt bekommen. Wir erklären, welche - und bieten das Antragsformular...
Bövinghauserin spielt im nächsten Tatort mit
Inge Nieswand
Der spannendste Tag in ihrem Leben: Die Bövinghauserin Inge Nieswand ist im kommenden Dortmund-Tatort zu sehen. Im Treppenhaus trifft sie Kommissar Faber, der Schauspieler Robert Stadlober trägt ihre Tasche. So hat Inge Nieswand die Dreharbeiten erlebt.
Neonazis stören Fußballspiel gegen israelisches Team
Judenfeindliche Parolen
Judenfeindliche Parolen am Fußballplatz: 14 Neonazis haben am Dienstagabend versucht, das Freundschaftsspiel zwischen dem U19-Team aus Dortmunds Partnerstadt Netanya und einer Lütgendortmunder Stadtteilauswahl zu stören. Doch sie hatten die Rechnung ohne den Veranstalter gemacht.
Neonazis stören Fußball-Spiel gegen israelische Mannschaft
Antisemitismus
14 Neonazis aus dem Umfeld der Partei "Die Rechte" haben am Dienstag ein Freundschaftsspiel zwischen der U19 aus Dortmunds Partnerstadt Netanya und einer Lütgendortmunder Stadtteilauswahl gestört. Aber sie hatten die Rechnung ohne den Veranstalter gemacht.
Verhandlung dauert länger als geplant
K.o.-Tropfen-Prozess
Der Prozess um die mutmaßliche Vergewaltigung einer mit K.o.-Tropfen betäubten Studentin wird das Landgericht länger beschäftigen als ursprünglich geplant. Nach einer Pause von einem Monat sind weitere Zeugenvernehmungen vorgesehen, teilte die 31. Strafkammer am Dienstag mit.
Fotos und Videos
Neonazis in Dortmund
Bildgalerie
Rechtsradikale
83 Kilometer Emscher
Bildgalerie
Aus der Luft
Zocken im U-Turm: Die Next Level Conference
Bildgalerie
Fotostrecke
Black Sabbath in Dortmund
Bildgalerie
Fotostrecke