Frank Brinkhoff zielt am besten
20.06.2007 | 09:30 Uhr 2007-06-20T09:30:48+0200Lütgendortmund. (bp) Begeistertes Ballgeschiebe: Beim Boule-Turnier im Park der Generationen trafen sich 50 motivierte Spieler aus ganz Westfalen.
"Wir haben uns den Austragungsort nicht zufällig gewählt", schmunzelt Werner Hofmann. Der Vereinsvorsitzende des Lüdo-Boule-Vereins sieht die Sportart auch als Spiel der Generationen. "Jeder kann mitmachen, egal wie viel Kondition oder Können er mitbringt", so Hofmann, "vor allem spielen alle Altersgruppen direkt miteinander." Beispiel: Beim Lüdo-Boule trainiert regelmäßig der 11-jährige Momo Maurice mit Jürgen Mann, der 69 Lenze zählt. Auch die Geschlechter würden bewusst nicht getrennt, berichtet Hofmann.
Die Gäste reisten aus Lüdenscheid, Herten, Castrop oder Unna an, die Lütgendortmunder steuerten selbst nur zwei aktive Teilnehmer bei. "Der Rest unserer Mitglieder war mit der Organisation beschäftigt", erklärt Hofmann. Schließlich hätte der junge Club wenig Erfahrung mit der Ausrichtung größerer Turniere. Hofmann stapelte tief, denn am Sonntag lief alles glatt. Selbst mit Wettergott Petrus schien Lüdo-Boule ein Abkommen getroffen zu haben, die Sonne schien durchgehend kräftig.
Frank Brinkhoff, der beste und routinierste Spieler im Club, holte den ersten Platz. Auch der erwähnte Momo Maurice überzeugte trotz seiner Jugend. Beiden sollen in der nächsten Saison erstmals für Liga-Spiele gemeldet werden. "Dann sind wir endgültig unter den offiziellen Boule-Vereinen angekommen", freut sich Hofmann.
Sieger wurden Tom aus Herten und Stanislav aus Lüdenscheid. Haben die auch einen Nachnamen? "Weiß ich nicht", zuckt Organisator Hofmann die Achseln. "Interessiert auch keinen". Boule sei eben bürokratiefrei.
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