Feuerwehr befreit eingesperrten Hund aus Auto

Mehrere Stunden lang war ein Hund am Donnerstag in einem Auto eingesperrt - und das stand ohne ein geöffnetes Fenster in der prallen Sonne im Revierpark auf einem Parkplatz in Wischlingen. Dann entschied sich die Polizei für eine Rettungsaktion.

Wischlingen.. Eine Frau war auf den Wagen aufmerksam geworden, der am Himmelfahrtstag mehrere Stunden auf einem Parkplatz an der Höfkerstraße in der prallen Sonne stand.

Sie meldete sich um 15.45 Uhr bei der Polizei, weil sie in dem Auto einen Hund entdeckt hatte. Kein Fenster des Wagens war auch nur einen Spalt geöffnet. Die Polizisten versuchten, die Halterin telefonisch zu erreichen - vergebens.

Scheibe eingeschlagen

Etwa eine Stunde später entschieden die Polizisten dann, die Feuerwehr hinzuzuziehen. Die Einsatzkräfte schlugen eine Scheibe ein und holten das Tier aus dem Auto.

Dann brachten sie den Hund ins Tierheim, bei dem sich die Halterin später meldete. "Wie in einer solchen Situation gehandelt werden sollte, ist immer eine Einzelfallentscheidung. Wir müssen natürlich dafür sorgen, dass ein Tier nicht in der Hitze verendet", sagte Polizeisprecherin Nina Vogt.

Auch bei den Kosten muss individuell entschieden werden: "Die Schadenskosten am Fahrzeug muss normalerweise der Verursacher zahlen, also der Mensch, der das Tier im Auto gelassen hat", erklärt Vogt. Die Einsatzkosten von Feuerwehr oder Polizei seien abhängig vom Aufwand der Aktion. "Aber auch diese kann man im Einzelfall dem Verursacher in Rechnung stellen", so die Pressesprecherin.