Erlebnisnacht in der Waschkaue war ein besonderer Höhepunkt
16.01.2008 | 17:28 Uhr 2008-01-16T17:28:36+0100Mengede. Die Städtische Kinder- und Jugendförderung in Mengede zieht eine positive Bilanz für 2007.
Sich einmischen, mitgestalten, mitreden, selbst aktiv werden und Verantwortung übernehmen - so lauteten 2007 die Schwerpunkte der städtischen Kinder- und Jugendförderung im Stadtbezirk Mengede. Das Dortmunder Jugendamt zieht eine positive Bilanz.
"Ein besonderer Höhepunkt war die 10. Erlebnisnacht in der ehemaligen Waschkaue der Zeche Adolf von Hansemann", freut sich Fachreferentin Sonja Carstens. In einer Chill-out-Zone mit Kunstrasen, aufblasbaren Palmen und auf Liegestühlen ließen sich fast 200 Jugendliche fruchtig-alkoholfreie Cocktails schmecken. Stylingtipps, Fotowand, Kisten- und Wandklettern sowie das bewährte Streetkickturnier und der Rauschbrillenparcour sprachen diesmal besonders auch die Mädchen an.
"Die Erlebnisnacht wurde wieder in bewährter Kooperation zahlreicher Einrichtungen und Institutionen aus dem Stadtbezirk organisiert", berichtet die Diplom-Sozialpädagogin des Jugendamtes. Weitere Kooperationsveranstaltungen hätten ebenfalls großen Anklang gefunden.
"Die Informationsabende zum Thema `Mediale Gewalt und virtueller Missbrauch' für Eltern sowie die beliebten Stadtteilfeste - wie das `6. Netter Herbstfest' und das `Supermarktfest' in Westerfilde - waren sehr gut besucht", nennt die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung einige Beispiele.
"Mit Eimern, Schaufeln, Zangen und Besen raus - so lautet seit dem letzten Jahr das Motto für die Kinder der städtischen Jugendfreizeitstätte (JFS) in Westerfilde. "Sie haben die Patenschaft für den Spielplatz an der Wenemarstraße übernommen und lernen somit schon früh, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam für die Ge-meinschaft tätig zu werden", erläutert Sonja Carstens.
Viele Projekte der städtischen Kinder- und Jugendförderung beschäftigten sich 2007 mit dem Bereich Politik. "Wir legen großen Wert darauf, dass die jungen Menschen schon früh lernen, sich einzumischen, mitzugestalten, mitzureden und selbst aktiv zu werden", sagt die Fachreferentin. Ein Beispiel ist die Veranstaltung "Mit Spaß gegen Hass".
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