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Erholung für alle Generationen

19.08.2012 | 16:39 Uhr
Erholung für alle Generationen
Mitglieder des Gartenvereins Oberdorstfeld verfolgten aufmerksam den Ausführungen ihres ersten Vorsitzenden Reiner GisselmannFoto: Helmut Matzanke

Dorstfeld. Das Thema „Gartenpark Innenstadt-West“ war eines von weiteren Tagesordnungspunkten, mit dem sich die Mitglieder des Gartenvereins Oberdorstfeld e.V. im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung befassten.

Vorsitzender Reiner Gisselmann, der zur Versammlung auch die Vorsitzende des Stadtverbandes Dortmunder Gartenvereine, Edeltraud Möller, sowie Roswitha Schulz vom Stadtverbands- Arbeitskreis „Zukunft Gartenwesen“ begrüßen konnte, erläuterte Sinn und Zweck und die Funktionalität eines „Gartenparks Innenstadt-West“, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund auf Grundlage der bereits bestehenden Gartenanlagen „Glück-Auf“, „Kortental“, „Funke Höh“ und „Oberdorstfeld“ entstehen soll.

Die hintereinander liegenden Gartenanlagen, mit dem Konzept eines Generationsgartens, sind durch ein Wegenetz gut verbunden und bilden somit eine Bereicherung für erholungssuchende Bürger. In diesem Zusammenhang appellierte Reiner Gisselmann an alle Gartenfreunde, ihre Gärten und die daran angrenzenden Gartenwege freundlich zu gestalten. Der damit verbundene gute Eindruck, der bei den Besuchern hinterlassen werde, erzeuge eine hervorragende Visitenkarte für jede Anlage.

Der erste Bauabschnitt findet zurzeit in der Dauerkleingartenanlage „Oberdorstfeld“ statt. Hier entstehen auf dem Gelände eines ehemaligen Bolzplatzes sieben neue Einzelgärten. Bebaut werden diese Gärten mit 24 Quadratmeter großen Lauben, die mit Strom- und Wasseranschlüssen ausgestattet werden. Und auf einer weiteren Fläche soll ein 800 Quadratmeter großer Garten entstehen.

Die Gestaltung des Gartens ermöglicht es, dass sich dort mehrere Generationen begegnen können. Extra breite Wege sollen Menschen mit einem Handikap das Fortbewegen erleichtern und Hochbeete laden nach der Fertigstellung zum bequemen Gärtnern ein. Der Kinderbereich wird mit einer Schutzhütte versehen, es entstehen ein Weidentipi sowie Flächen zum Anbau von Obst und Gemüse als naturnahe Lehrobjekte.

Partnerschaftliches Projekt

Außerdem sollen ein Unterstand mit Sitzgelegenheiten sowie ein Grillplatz zum Verweilen und Kennenlernen einladen. Außerdem wird die Installation von Trainingsgeräten für entsprechende Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sorgen. Das generationsübergreifende Freizeitangebot richtet sich an Gartenmitglieder und externe Besucher. Das Projekt soll partnerschaftlich mit den vier Gartenvereinen, Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen durchgeführt werden. Weiterhin geplant ist eine begehbare Kräuterspirale. In einem weiteren Bauabschnitt soll die ökologische Aufwertung in der Gartenanlage „Glück-Auf“ fortgesetzt werden. Und in der Gartenanlage „Kortental“ soll ein Feuchtbiotop mit einer Wasserfläche von 400 Quadratmetern entstehen.

Von Helmut Matzanke



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