Eltern sehen neue Schule recht positiv
25.11.2011 | 18:02 Uhr 2011-11-25T18:02:00+0100
Westerfilde. Westerfilde.Noch ist die Sekundarschule Westerfilde so virtuell wie das Internet. Und doch haben in den letzten Tagen rund 150 Eltern bei einer Befragung Interesse bekundet, ihre Kinder dort anzumelden.
Noch ist die Sekundarschule Westerfilde so virtuell wie das Internet. Und doch haben in den letzten Tagen rund 150 Eltern bei einer Befragung Interesse bekundet, ihre Kinder dort anzumelden. Grund genug für OB Ullrich Sierau und das Schulverwaltungsamt, sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen.
Am 16. und 17. November fanden zur Sekundarschule Informationsveranstaltungen im Schulzentrum Nette statt. In der letzten Woche wurde die vom Schulministerium vorgeschriebene Befragung der Eltern im Stadtbezirk Mengede durchgeführt. Eltern von exakt 761 Kindern des 3. und 4. Jahrganges der sechs Mengeder Grundschulen wurden gebeten, Aussagen zu ihrer voraussichtlichen Entscheidung für die weiterführende Schule zu treffen.
150 Mal Interesse
Dabei konnten sie unter anderem ankreuzen, ob sie ihr Kind „ganz bestimmt“, „eher ja“, „eher nein“ oder „bestimmt nicht“ an der zukünftigen Schule anmelden wollen. Noch sind nicht alle Daten ausgewertet, sagt Volker Werner, aber bei einer Beteiligung von über 50 Prozent der befragten Eltern hätten immerhin 150 Interesse bekundet, ihr Kind an einer Sekundarschule anzumelden. Was im Umkehrschluss auch bedeuten kann: Für rund 200 ist die neue Schule keine Alternative.
Bei der Stadt sieht man lieber die positiven Signale. OB Sierau: „Der Elternwille bezeugt ein sehr starkes, tragfähiges Interesse an der Einrichtung der Sekundarschule Westerfilde. Wir werden nun mit aller Kraft daran arbeiten, dass diesem Willen entsprochen werden kann.“
Den Schulleitungen, Lehrkräften, Eltern der Grundschülerinnen und Grundschüler im Stadtbezirk wurden in den letzten Wochen die pädagogischen Konzepte und Methoden. Das Elternvotum bestätige nun, dass sie ankämen.
09:00
Da ist der ganz, ganz große Wurf gelungen. Streiche Haupt - und Realschule , setze Sekundarschule. Man könnte die neue Schulform auch Gesamtschule light nennen.
Wenn die Eltern sich für diese neue Schulform entscheiden liegt dies sicherlich auch darin begründet, dass die Schule in der Nähe der Wohnung liegt und mit Ganztagsbetrieb und -betreuung hausieren geht.
Das Angebot zur Inklusion würde das Interesse der Eltern noch merklich erhöhen.
Da die bildungsorientierten Eltern ihre Kinder - vorausgesetzt der Intellekt reicht aus- ohnehin an einem Gymnasium anmelden, bleibt das Prekariat unter sich. Hört sich hart an, entspricht aber der Realität.
Wenn Dortmund im Speziellen und das Land NRW im Allgemeinen nicht erheblich in die Bildung investiert und Schulen mit einer angenehmen Lernatmosphäre - einem Ort , an dem man sich wohlfühlt (!) , schaffen, wird sich am Ranking der Schulen dieses Bundeslandes nix ändern.
Ungläubige mögen sich einmal die Ausstattung unserer Schulen anschauen ....