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125 Jahre Karnevalsgesellschaft „Kiek es drin“

Eine Hochburg der Ruhrpott-Narren

21.01.2013 | 17:41 Uhr
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Lütgendortmund.   Lütgendortmund.Seit 125 Jahren schunkelt Lütgendortmund. Treibende Kraft ist seit dieser Zeit die Karnevalsgesellschaft „Kiek es drin“ , die nun in diesem Jahr, nämlich in der Session 2012/2013, dieses großes Jubiläum feiern kann.

Seit 125 Jahren schunkelt Lütgendortmund. Treibende Kraft ist seit dieser Zeit die Karnevalsgesellschaft „Kiek es drin“ , die nun in diesem Jahr, nämlich in der Session 2012/2013, dieses großes Jubiläum feiern kann.

Führende Kräfte aus Politik, des Lütgendortmunder Gemeinwesens, des Verbandes Bund-Ruhr-Karneval und des Festausschusses Dortmunder Karneval haben bereits in der Jubiläums-Festschrift des Vereins ihre Glückwünsche zum Ausdruck gebracht. Dazu die erste Vorsitzende und Präsidentin Birgit Klimpel: „125 Jahre geben uns den Anlass, in diesem Jahr ein Jubiläum zu feiern, auf das wir besonders stolz sind“. Sie dankt allen Treuen des Vereins, die mit ihr in den Jahren ihrer Mitgliedschaft durch „dick und dünn „ gegangen sind.

Älteste Narrenzunft Dortmunds an einem tristen Wintertag geboren

Im Jahre 1888 gegründet, steht „Kiek es drin“ als älteste Karnevalsgesellschaft in Dortmund und im westfälischen Raum ganz vorne an. Somit ist erwiesen, dass „Kiek es drin“ die ersten Ruhrpott-Narren hatte, die Humor und Fröhlichkeit organisierten und es damit ihren rheinischen Gesinnungsgenossen gleichtaten. Aus alten Protokollunterlagen geht hervor, dass das neue Karnevalskind an einem tristen Wintertag des Jahres 1888 in der Gaststätte Dennmark unter der Patenschaft von Gustav Lange, erster Karnevals-Prinz des Vereins, aus der Taufe gehoben wurde. Tiefschläge mit Kriegen und Inflation mussten im Laufe der Geschichte überwunden werden.

Ansätze eines Neubeginns führten Anfang der 50er Jahre schließlich zu neuen Ufern. Im Jahre 1951 wurde „Kiek es drin“ vom bereits bestehenden „Bund Dortmunder Karneval“ beauftragt, den damals bestehenden Westfälischen Karnevalskongress unter dem Motto “Alle unter einer Kappe“ in den Westfalenhallen abzuhalten. „Kiek es drin“ war auch Vorreiter des ersten Dortmunder Karnevalsumzuges in Lütgendortmund im Jahre 1951, dem dann der erste Rosenmontagsumzug im Jahre 1952 in der Dortmunder Innenstadt folgte. So ist es noch bis zum heutigen Tag „Kiek es drin“, der dieses Volksvergnügen mit allen Kräften unterstützt. Und so waren es auch zahlreiche Repräsentanten der Karnevalsgesellschaft „Kiek es drin“ , die nach dem Zweiten Weltkrieg die Spitze des Dortmunder Karnevals anführten.

Auch im Jubiläumsjahr erfreut „Kiek es drin“ seine Freunde wieder mit einem bunten Strauß karnevalistischer Höhepunkte. Im Laufe der Session zu Gast bei zahlreichen Vereinsgemeinschaften und befreundeten Karnevalsvereinen, weist der Vereinsvorstand auf die große Gala-Sitzung hin, die am 9. Februar um 20.11 Uhr in der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule stattfindet.

Verein arbeitet mit Hochdruck am Jubiläumsprogramm

Am Sonntag (10.) steigt dann am selben Ort ab 15 Uhr „Ein Tag für Lütgendortmund“, veranstaltet von der IG Lütgendortmunder Vereine. Es folgt die Teilnahme am Rosenmontagszug (11.), eine große Karnevalsfete am 12. Februar ab 19 Uhr im Kulturhaus an der Werner Straße 23 sowie am folgenden Tag die traditionelle Bacchus-Beerdigung im Vereinsdomizil „Zum Treffpunkt“, Vorstenstraße in Marten.

Doch der Höhepunkt in der 125-jährigen Vereinsgeschichte steht „Kiek es drin“ noch bevor. Es gibt rauchende Köpfe und es wird weiter kräftig in die Hände gespuckt, um die große Jubiläumsveranstaltung am 16. März, ebenfalls in der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Lütgendortmund, zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

Helmut Matzanke

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