Ein Paradies für die Eiseiligen

Rückblick in die Anfänge der 1980er-Jahre: Kinderkarneval auf Schlittschuhen. - Wer sich auf dem Bild wiedererkennt und das beweisen kann, bekommt anno 2012 einen freien Eintritt.
Rückblick in die Anfänge der 1980er-Jahre: Kinderkarneval auf Schlittschuhen. - Wer sich auf dem Bild wiedererkennt und das beweisen kann, bekommt anno 2012 einen freien Eintritt.
Foto: Revierpark Wischlingen

Wischlingen.. Es ist glatt. Eisglatt. Runde für Runde. Und keiner streut. Inzwischen seit drei Jahrzehnten. Die Eislaufhalle im Revierpark feiert in der nächsten Woche ihr 30-jähriges Bestehen. Wer in den Anfängen, zu Beginn der 1980er-Jahre schon zu den Eiseiligen auf schmalen Kurven gehörte, hat gute Chancen, jetzt einen freien Eintritt zu gewinnen: Der Revierpark verlost zusammen mit der Stadtteilzeitung je zwei Eintrittskarten an diejenigen, die sich auf dem Schwarz-Weiß-Bild oben wiedererkennen! Wie es genau geht, lesen Sie in der nebenstehenden Infobox.

Drei Millionen Besucher

„Rund drei Millionen Besucher in der Eislaufhalle“ hat der Revierpark in den letzten 30 Jahren gezählt, sagt Geschäftsführer Bernd Kruse. Kein schlechtes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Halle jeweils nur fünf Monate im Winterhalbjahr geöffnet hat.

Deshalb bezeichnet Kruse die Eishalle, die gerade einmal rund 2000 Quadratmeter des insgesamt vier Hektar großen Geländes ausmacht, nach wie vor als „wichtigen Baustein im Angebot des Revierparks für junge Menschen und Familien“ – und schaut dabei über die hohen Energiekosten weg. Die Besucherzahlen, die in den letzten Jahren wieder stetig steigen, geben ihm allerdings Recht.

Eispalast inzwischen eine Disko

„Andere Eishallen haben längst dicht gemacht“, zieht Kruse Bilanz, und verweist etwa auf den „Eispalast“ in der Nordstadt, aus dem inzwischen eine Disko geworden ist: Tanz- statt Eisfläche.

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Der glatte Untergrund in Wischlingen steht insbesonders freitags- und samstagsabends bei den Hobbyläufern hoch im Kurs. Wer ambitionierter gleitet, kommt bereits am Nachmittag, um zu üben. Und: „Eissport gehört an vielen Schulen wie sonst Schwimmen zum Sportunterricht“, erklärt Kruse; die Schüler trainierten auf den schmalen Kufen ihre Geschicklichkeit.

Zwei Ebenen, eine Rampe

Für Eishockey eignet sich die Wischlinger Halle mit ihren zwei Ebenen und der Rampe dazwischen allerdings nicht. Damit unterscheidet sie sich auch von anderen Einrichtungen. „Unsere Eishalle ist eigens so gebaut, wie sie ist: eben kein klassisches Oval“, erläutert der Revierpark-Geschäftsführer, der auch selbst „schon mal aufs Eis geht“, aber nicht verschweigt, dass er sich auf Skiern sicherer unterwegs fühlt.

Vom 13. bis 18. November jedenfalls feiert die Eishalle ihr Jubiläum: „Eine Geburtstagstorte, gleich zwei Geburtstagspartys mit Verlosungen, Eintrittspreise wie in den 1980ern und viele Überraschungen warten auf die Kufenfans.“