"Durchlicht" in der Bibliothek
27.09.2007 | 19:44 Uhr 2007-09-27T19:44:50+0200Mengede. Die Bochumer Künstlerin Sarah Spitzkowsky stellt derzeit unter dem Motto "Durchlicht" in der Bibliothek Mengede an derRigwinstraße 32 ihre Werke aus.
Die 1978 geborene Sarah Spitzkowsky studiert seit 2004 Kommunikations-Design mit Schwerpunkt Grafik-Design in Dortmund. Ihr Spaß an der Zufälligkeit und ihre Experimentierfreude begleiten sie durch den Alltag. Sie gewinnt ihre Inspirationen auf der Straße und in freier Natur. Dort beobachtet sie Menschen und Dinge oder sammelt Fragmente, um sie zu betrachten.
Sie ist fasziniert von den perfekt anmutenden Strukturen der Natur, die sich immer wiederholen und doch niemals gleich sind. Sie sucht Gemeinsamkeiten der Muster und Strukturen im Kleinen, ist beeindruckt von den Verbindungen zwischen dem Mikrokosmos und dem Makrokosmos.
Bei einem Diaexperiment fotografierte sie Projektionen verschiedener Materialien: Frischhaltefolie, Shampoo, Essig, Öl, Sand, Kohle, Zucker, Bast, Watte, aber auch alte ausgeblichene Farbnegative.
Das Fesselnde an diesem "Experiment" liegt für Sarah Spitzkowsky in der - außer durch die Zusammenstellung der Materialien - kaum beeinflussbaren und meist unvorhersehbaren Komposition und in dem Einfluss, den der Einsatz des Mediums "Licht" als "Durchlicht" und nicht als das gewohnte "Drauflicht" auf das Sehergebnis hat.
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