Dialogkreis lobt Wachdienst im Flüchtlingsheim

Seit Flüchtlinge durch Sicherheitspersonal in einer Burbacher Unterkunft misshandelt wurden, ist auch in der Zentralen Kommunalen Unterkunft für Flüchtlinge (ZKU) Grevendicks Feld nichts mehr wie es war. Doch jetzt erhält der Betreiber der Einrichtung Rückendeckung.

LÜTGENDORTMUND.. Denn das dortige Personal wegen der Vorkommnisse im Siegerland in Frage zu stellen ist ausgesprochen ungerecht, betont das Lütgendortmunder Dialogforum.

Noch bevor am 1. April 2011 die ersten Bewohner in die Zentrale Kommunale Unterkunft für Flüchtlinge (ZKU) im Grevendicks Feld einzogen, bildete sich das Dialogforum. Das ist ein Unterstützerkreis, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Flüchtlingen zu helfen und sie zu integrieren.

Erfolgreiche Arbeit fortsetzen

"Und diese erfolgreiche Arbeit würden wir gern fortsetzen", sagt Michael Mertins vom Dialogforum. Mertins, Pfarrer der evangelischen Christus-Gemeinde, hält es wie seine Mitstreiter für ungerecht, dass nach den Vorkommnissen in Burbach auch die Mitarbeiter des Wachdienstes in Lütgendortmund ausgetauscht werden. Denn deren Mitarbeiter im Grevendicks Feld hätten sich nichts zu Schulden kommen lassen.

"Wir pflegen hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit", betont auch Sandra Holtmann von European Homecare, Leiterin der ZKU. "Bei uns wurden alle Bewohner gut behandelt." So sieht es auch der Dialogkreis.

Arbeit differenziert betrachten

Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz verlangten die Mitglieder am Montagabend, dass die Arbeit von European Homecare differenziert betrachtet werden müsse. "Wir haben hier eine große Transparenz, haben ständig Zutritt zu der Einrichtung und erleben die Mitarbeiter jede Woche bei ihrer Arbeit. Und an der gebe es nichts auszusetzen. "Wir werden die Einrichtung deshalb weiter so unterstützen wie wir es bereits seit dreieinhalb Jahren tun, verspricht Mertins.