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Debatte über KV-Anlage ist terminiert

25.06.2012 | 17:00 Uhr
Debatte über KV-Anlage ist terminiert
Auf dem Gelände des ehemaligen Hafenbahnhofs Nord soll die KV-Anlage entstehen. Foto: Jochen Linz

Huckarde.   Für die Gegner und Befürworter des geplanten KV-Terminals CTD II gibt es zwei neue wichtige Termine: Die Bezirksregierung Arnsberg hat die – nicht öffentliche – Erörterung auf den 5. und 6. Juli, jeweils ab 10 Uhr gelegt. Ort ist die Alte Schmiede, Hülshof 32.

Für die Gegner und Befürworter des auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Huckarde geplanten KV-Terminals CTD II gibt es zwei neue wichtige Termine: Die Bezirksregierung Arnsberg hat die Erörterung des strittigen Themas auf den 5. und 6. Juli, jeweils ab 10 Uhr, gelegt. An diesen Tagen soll im Rahmen des Planfeststellungsverfahren in der Alten Schmiede, Hülshof 32, in Huckarde nicht-öffentlich debattiert werden. Neben Betroffenen und Behörden dürfen an diesen Treffen nur Personen teilnehmen, die im Vorfeld Einwände gegen die Planung erhoben haben. Bis zum 20. März diesen Jahres konnten Einwendungen gegen den Plan erhoben werden; insgesamt gingen 486 Einwendungen ein, 55 von Privatpersonen. Die Einwendungen richteten sich – ähnlich wie die Proteste der örtlichen DUW – vor allem gegen zusätzlichen LKW-Verkehr. Befürchtet wird ein erhöhtes Lärmaufkommen im Huckarder Ortskern.

Keine Entscheidung bei Erörterung

Im Rahmen der Erörterungstermine wird erst mit den Trägern öffentlicher Belange verhandelt, anschließend können die Einwände erörtert werden. Ulrich Felder, zuständiger Verhandlungsleiter, verspricht dafür „genügend Zeit“ und eine „sachliche Atmosphäre“. Entscheidungen fallen an diesen Tagen jedoch noch nicht. Die Bezirksregierung werde nach Abwägung „aller privaten und öffentlichen Interessen“ über den Antrag entscheiden. Auch in der ersten Sitzung des Beauftragten des Landes NRW für die Bezirksvertretung Huckarde schob Harald Hudy das Thema KV-Anlage auf die Zeit nach dem 26. August.

Janis Brinkmann

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Kommentare
26.06.2012
17:29
Debatte über KV-Anlage ist terminiert
von Peso36 | #6

Ui ... wenn da nich mal die roten ihr blaues Wunder erleben ...

26.06.2012
17:22
Zusammenschluss betroffener Bürger, Firmen und Politiker vor Ort
von ZusDo | #5

Wir sind eine Gruppe von Betroffenen und Empörten, die unabhängig voneinander aufgrund eigener Recherche sich gefunden und dann zusammengeschlossen haben.
Dadurch haben wir immer mehr Kenntnis davon erhalten, wie nachteilig für uns alle diese Standortwahl ist. Wer interessiert oder auch betroffen ist, kann am Do., 28.06. im Katholischen Gemeindehaus in Deusen um 17.00 Uhr zu uns kommen.
Der Zusammenschluss für einen sozial- und umweltverträglicheren Standort der neuen KV-Anlage.

26.06.2012
16:32
Da sind so viele Ungereimtheiten...
von Peso36 | #4

Den "Zusammenschluß" kenn´ ich auch; die haben doch aufgedeckt, daß urlange Güterzüge dann durch die Nordstadt rattern - diesen Teil hat die DSW schön verschwiegen. Und das da weit mehr Arbeitsplätze auf den Spiel stehen, als geschaffen werden, hat auch keiner gewußt! Oh oh ... da hat sich jemand beim Pokern wohl etwas verzockt ... ;)

26.06.2012
10:39
Kein Wort von der SPD und kein Wort von der DGB
von eksom | #3

Die 50 Arbeitsplätze, die dabei verloren gehen interessiert wohl keine Gewerkschaft mehr!? Vetternwirtschaft in rot darf ja auch keine Gewerkschaft mehr kritisieren. Spätestens seit AGENDA 2010 weiß jeder, wo die Gewerkschaften anzusiedeln sind! Diese KV-Angelegenheit (http://www.zusammenschluss-dortmund.de) wird bei Bedarf bis zur EuGH durchgezogen, liebe Genossen! Da sind so viele Ungereimtheiten...
Das Thema wird im Kommunalwahlkampf in Huckarde, Deusen, Mengede, Eving, Nette, Nordstadt eine wichtige Rolle spielen. Alle Stadtteile (bald ehem.) Hochburgen der SPD.

25.06.2012
20:24
Das Ganze ist ein abgekartertes Spiel!
von Absolutwertgeber | #2

Die wollen sich doch nur die 80% Fördermittel einsacken und es springt noch ein Chefposten für Herrn Büscher heraus. Das ist doch immer dasselbe hier in Dortmund! Arnsberg macht jetzt die Anhörung, aber letztendlich erteilt die Stadt Dortmund dann doch die Genehmigung; sie ist ja auch die Mutti der DSW21 und der Herr Sierau Papa im Aufsichtsrat. Ja, eine Hand wäscht da wieder die andere. Echt blöd nur, daß da plötzlich eine Hand voll von den sonst so tumben Bürgern aufmuckt, nicht wahr? Das bringt so ganz den Zeitplan und die Boni-Ausschüttung durcheinander.

25.06.2012
17:40
Da gibt es eingentlich nichts mehr zu erörtern!
von eksom | #1

Der Standort am Hafenbahnhof ist absolut ungeeignet.
Sachliche Gründe unter: zusammenschluss-dortmundd.de
Besserer Standort ist direkt am Hafen an der Westfaliastr. mit einer Auffahrt zur OWIII, oder noch besser am Logistikzentrum Westfalenhütte. Mehr Infos was sonst so auf die Bevölkerungen in Huckarde, Deusen, Eving, Nette, Mengede und Nordstadt kommt unter: zusammenschluss-dortmunddotde.

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