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Kleyer Gehrenstraße

Darum warnt die Stadt vor Schadstoffen im Gemüsegarten

26.01.2015 | 14:40 Uhr
Das Grabeland an der Gehrenstraße grenzt an den Bahndamm der S4.
Das Grabeland an der Gehrenstraße grenzt an den Bahndamm der S4.Foto: Matthias vom Büchel

Kley.  Ein Schreiben des Stadtverbandes der Gartenvereine hat Grabelandbesitzer an der Kleyer Gehrenstraße aufgeschreckt: In dem Brief wird vor dem Verzehr von Gemüse aus den Gärten gewarnt.

Es handele sich um eine "reine Vorsichtsmaßnahme", teilt Frank Bußmann, Sprecher der Stadt, auf Anfrage der Redaktion mit."Das gilt erst einmal bis weitere Ergebnisse vorliegen." Im Herbst hatte die Stadt Dortmund ein Ingenieursbüro damit beauftragt, die Fläche zu untersuchen. Grund: Dort könnte nach Vorstellung der Verwaltung eine dreigruppige Kindertagesstätte entstehen.

Acht Wochen

Bei den Bohrungen wurde festgestellt, dass unter den Gärten eine bislang unbekannte Auffüllung im Boden schlummert. "Sie ist 3,50 Meter mächtig und besteht aus Stoffen wie Schlacke, Asphalt und Bauschutt", berichtet Frank Bußmann. Diese Aufschüttung wird nun noch einmal auf mögliche Schadstoffe überprüft.

Allerdings sei, so Bußmann, nach ersten Erkenntnissen die gefundene Bodenbelastung nicht über den zulässigen Prüfwerten, sodass der Bodenkontakt gefahrlos sei. Trotzdem habe man vorsorglich die Warnung ausgesprochen, bis alle Werte vorliegen. Das soll, so Bußmann voraussichtlich in acht Wochen so weit sein.

Matthias vom Büchel

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Darum warnt die Stadt vor Schadstoffen im Gemüsegarten
Darum warnt die Stadt vor Schadstoffen im Gemüsegarten
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2015-01-26 14:40
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