Bodelschwingher Maschinenfabrik Völkmann modernisiert Produktionsstandort

Die Maschinenfabrik Völkmann in Bodelschwingh modernisiert ihren Produktionsstandort mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle. Für die Umsetzung der Baumaßnahmen einschließlich der Planung zeichnet die Rundholz Bauunternehmung verantwortlich Am Freitag feierten die Beteiligten der zwei traditionsreichen Dortmunder Familienunternehmen die Grundsteinlegung.

Bodelschwingh.. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist dann für Juni dieses Jahres geplant. "Es freut mich, von einem für diesen Standort sehr bedeutenden Unternehmen für das aktuelle Projekt beauftragt worden zu sein", sagt Bauunternehmer Stefan Rundholz.

Wenke Völkmann-Gröne, die in dritter Generation mit Ehemann Wilhelm Gröne die Maschinenfabrik Völkmann leitet, erklärt: "Mit der neuen Halle stellen wir uns den Herausforderungen eines sich stets wandelnden Marktes. Wir werden unsere Kapazitäten erweitern, Prozesse besser steuern und dem Umweltaspekt Rechnung tragen."

25 Tonnen Tragkraft

Die 2750 Quadratmeter große Halle ermöglicht die Installation eines größeren Brückenkrans mit 25 Tonnen Tragkraft. Damit kann die Maschinenfabrik Völkmann künftig wesentlich schwerere Bauteile bearbeiten. In Ergänzung mit zwei weiteren Kranen werden Traglasten bis zu 50 Tonnen - statt bisher 12,5 Tonnen - möglich sein.

Das Unternehmen erneuert sich zudem in energetischer Hinsicht: Einerseits bietet das neue Gebäude eine bessere Wärmedämmung, andererseits weicht die alte Ölheizung einer modernen Erdgas betriebenen Heizungs-Anlage. Die im Jahr 1936 durch Emil Völkmann gegründete Maschinenfabrik auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westhausen gehört heute mit rund hundert Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern und Ausbildern im Dortmunder Nordwesten. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über die Instandsetzung und Instandhaltung bis hin zur Entwicklung und Fertigung von Bauteilen und Baugruppen für die Industrie.

Schornsteinturm entdeckt

Bei der Errichtung des Fundaments für die neue Fertigungshalle stießen die Mitarbeiter der Rundholz-Bauunternehmung auf Relikte der "Zechenzeit": Sie fanden alte Bauwerksreste wie den Schornsteinturm des Kesselhauses, Fundamente der Koksöfen und Betongrenzwände der Güterzugverladung.