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Bis Mitte September wird von Hand kassiert

31.08.2012 | 20:15 Uhr
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Bis Mitte September wird von Hand kassiert
Wegen aufgebrochener Kassenautomaten sind die Nutzungszeiten des Hallenbades Dorstfeld eingeschränkt, da per Hand kassiert werden muss.Foto: Knut Vahlensieck

Dorstfeld.   Noch brauchen Besucher des Westbades Geduld. Bis das neue Kassensystem installiert ist, wird es Mitte September, bestätigt die Stadtverwaltung. Bis dahin bleiben auch die Öffnungszeiten am Wochenende eingeschränkt. Hintergrund ist ein Einbruch Mitte Juni.

Schock für die Mitarbeiter des Westbades: Mitte Juni zerstörten unbekannte Einbrecher den Kassenautomaten im Eingangsbereich. Die Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt Dortmund stellten auf Handkassen um – unter anderem mit eingeschränkten Öffnungszeiten am Wochenende als Folge. Und dabei wird es noch einige Zeit bleiben. „Mitte September“, gibt Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch als Termin an. Dann soll das neue Kassensystem laufen. Denn einfach einen neuen Automaten aufstellen und fertig – das funktioniere nicht. Zumindest nicht, wenn man den bekannten Service weiter anbieten möchte.

Grund dafür ist die Vernetzung mit dem Nord- und dem Südbad, die ebenfalls unter städtischer Trägerschaft stehen. „Die Software veraltet schnell“, sagt Skupsch – das sei bei Kassensystemen nicht anders als beim heimischen Computer. Stelle man etwa einen neuen Automaten auf, sind dessen Programme auf einem neueren Stand als bei seinen „Kollegen“ an der Ruhrallee und an der Leopoldstraße.

Das merken auch die Badegäste. Beispiel: Jemand kauft eine Zehnerkarte im Bad am Kortental. Damit kann er auch die anderen beiden nutzen, sozusagen virtuell wird das Ticket beim Eintreten abgeknipst. Sollten aber nicht alle Automaten mit derselben Software arbeiten, können sie das Ticket weder erkennen noch lesen – der Badegast steht vor verschlossener Schranke.

Genau das – und den damit verbundenen Frust – wollen die Sport- und Freizeitbetriebe vermeiden. Deshalb bittet Hans-Joachim Skupsch noch um etwas Geduld. Dazu kommt, dass es nicht unendlich viele Hersteller für die Geräte und die darin arbeitenden Programme gebe. Unterm Strich haben die Diebe also für ein Update der Automatensoftware gesorgt – und für Mehrkosten für die Stadt.

Wolfgang Maas

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