Antworten zur Arbeit von „Ambiscara“

Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft, am Bohrkopf von „Ambiscara“.
Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft, am Bohrkopf von „Ambiscara“.
Foto: Ralf Rottmann
Was wir bereits wissen
Die Emschergenossenschaft bietet in Mengede eine Bürgersprechstunde eigens zu ihrem Großprojekt an: dem unterirdischen Kanalvortrieb bis Bottrop.

Fast einen halben Kilometer hat sich der mit Bohrmeißeln besetzte Kopf von „Ambiscara“ (lat., Emscher), der Hightech-Bohrmaschine, schon unter der Erde von Mengede in Richtung Castrop-Rauxel-Ickern gegraben. Die Emschergenossenschaft hat im Dortmunder Westen damit begonnen, einen 51 Kilometer langen Abwasserkanal anzulegen (wir berichteten). Auf den ersten rund 400 Metern sind bereits die Röhren für den Kanal eingesetzt worden. In zwölf bis 20 Meter Tiefe wird der Tunnelbau vorangetrieben. Zu dem Projekt bietet die Emschergenossenschaft jetzt gezielt eine Bürgersprechstunde an. Dort können „mögliche Beschwerden vorgebracht werden, aber auch ganz konkrete Fragen zur Baustelle gestellt werden“, erklärt Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft, das Angebot. Es handelt sich dabei nicht um eine allgemeine Informationsveranstaltung, sondern um eine Sprechstunde, in der die Projektleitung auf gezielte Fragen zum Bau des Untertage-Abwasser-Kanals eingeht.