Anmeldeverfahren verlängert
01.02.2012 | 19:00 Uhr 2012-02-01T19:00:00+0100
Westerfilde. Westerfilde.Marita Grotemeyer ist stets eine Frau der klaren Worte. Wenn es um schulische Belange geht, hatte die Konrektorin an der Westerfilder Hauptschule immer schlüssige Antworten parat. Doch wenn es sich um die neue Sekundarschule in Westerfilde dreht, kommt auch sie ins Grübeln: „Das Pädagogische Konzept für diese Schule ist zwar ausgearbeitet. Die Gesetzeslage aber noch nicht klar. Wir warten weiterhin auf die Vorgaben aus Düsseldorf.“
Marita Grotemeyer ist stets eine Frau der klaren Worte. Wenn es um schulische Belange geht, hatte die Konrektorin an der Westerfilder Hauptschule immer schlüssige Antworten parat. Doch wenn es sich um die neue Sekundarschule in Westerfilde dreht, kommt auch sie ins Grübeln: „Das Pädagogische Konzept für diese Schule ist zwar ausgearbeitet. Die Gesetzeslage aber noch nicht klar. Wir warten weiterhin auf die Vorgaben aus Düsseldorf.“
Die Hängepartie ist für alle Beteiligten gegenwärtig unbefriedigend. Und dennoch: Die Sekundarschule, sagen Klaus Bahn (Rektor Hauptschule Westerfilde) und Christian Pätzold (Leiter Nikolaus-Kopernikus-Realschule) sowie Marita Grotemeyer, werde kommen. Voraussetzung ist indes, dass sich 75 Kinder für die neue Schulform entscheiden. „Wir wollen dreizügig starten. Wenn sich deutlich mehr Kinder anmelden, muss der Schulträger über eine vierte Klasse nachdenken. Mehr geht aber auf keinen Fall. Das würde unsere räumlichen Kapazitäten sprengen“, ließ Marita Grotemeyer wissen. Spannend wird es daher in der 7. Kalenderwoche.
Dreizügig starten
Vom 13. bis 17. Februar nämlich können die Eltern ihre Kinder anmelden. Eine persönlich Anwesenheit ist Pflicht. „Wir haben das Anmeldeverfahren um einen Tag verlängert, nehmen nun den Freitag noch dazu“, sagt Klaus Bahn. Ihm wurde auch die kommissarische Leitung der neuen Sekundarschule angetragen. „Ich habe aber aus persönlichen Gründen abgelehnt. Frau Grotemeyer und Herr Pätzold sind nun dafür vorgesehen“, verriet Bahn gestern dieser Zeitung. Für die Leitung der Sekundarschule wird es aber noch ein offizielles Ausschreibungsverfahren geben. Eine endgültige Entscheidung, wer die Leitung dann inne hat, ist vor Mai aber nicht zu erwarten.
Wo genau soll die Sekundarschule nach den Sommerferien ihren Platz haben? „Zwischen Haupt- und Realschule gibt es einen Verbindungsbau, einen großen Durchgangsraum. Dort werden schon Wände gezogen. Das sind aber keine großen Baumaßnahmen“, erklärt Christian Pätzold.
Warum der Standort Wes-terfilde? Dazu Pätzold: Kriterien waren: keine Gesamtschule im Bezirk. Entsprechende räumliche Ressourcen. Und einen Standort vorweisen, wo erfolgreiche Arbeit an einer Haupt- und Realschule geleistet wird. Ich denke, diese Kriterien haben wir erfüllt.“ Die Hauptschule bleibt unterdessen am Standort Westerfilde zunächst als System bestehen, läuft aber langsam aus. Dieser Prozess, betonte Klaus Bahn, werde fünf Jahre dauern. Jeder Schüler könne aber noch seinen Abschluss machen.

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