Zwei Ortsunionen wollen im Nordosten ihre Kräfte bündeln

Die beiden Ortsunionen Kurl/Husen und Lanstrop sind zusammengelegt worden. Laut Ratsvertreter Uwe Waßmann und dem Vorsitzenden der neuen Ortsunion, Werner Gollnick, war die CDU zwar bemüht, die Eigenständigkeit der beiden Ortsunionen zu erhalten. Für Lanstrop jedoch habe sich nach Rudolf Flügel kein neuer Vorsitzender gefunden.

Husen/kurl/lanstrop.. Die Position eines Ortsunions-Vorsitzenden sei mit einem gewissen zeitlichen Aufwand verbunden, den nicht jeder leisten könne und wolle. So müsse man die Sitzungen von Stadtbezirk und Kreispartei besuchen, erklärte Uwe Waßmann im Gespräch mit unserer Redaktion. In Lanstrop wollte Rudolf Flügel das Amt nicht weiter ausüben. Deshalb wurden die Ortsunionen zusammengelegt.

Es habe bei der Gründungsversammlung eine Aufbruchstimmung gegeben, sagte Werner Gollnick, sodass künftig sicherlich viel von der CDU zu hören sei. Konkret wolle man die Verkehrsprobleme in Lanstrop in Angriff nehmen, sich aber auch beispielsweise für eine Sanierung des Sportplatzes an der Brukterer-Grundschule einsetzen. Mit der Initiative "Ja zu Lanstrop" wollen Gollnick und Waßmann partnerschaftlich zusammenarbeiten.

Knapp 100 Mitglieder stark

Auch für Husen und Kurl hat die knapp 100 Mitglieder starke Ortsunion Kurl/Husen/Lanstrop einiges vor: Hier gehe es vor allem um einen Festplatz für die Vereine und ein Vereinsheim für den TV Eintracht Husen/Kurl - und auch um die Untertunnelung der Husener Straße im Bereich des Bahnübergangs.