Wohnen im Alter, wo das Leben pulsiert

Was wir bereits wissen
Das ehemalige Ratsmitglied Roland Spieß und SPD Ortsverein Brackel/Wambel begrüßen die Entscheidung der Bezirksvertretung Brackel, die Planungen für ein Seniorenzentrum in Wambel voranzutreiben.

Brackel/Wambel.. Das ehemalige Ratsmitglied Roland Spieß und SPD Ortsverein Brackel/Wambel begrüßen die Entscheidung der Bezirksvertretung Brackel, die Planungen für ein Seniorenzentrum in Wambel voranzutreiben. Dies sei ein „Schritt in die richtige Richtung“. Zum Hintergrund: „Mehr als ein Jahrzehnt ist es nicht gelungen, die Fläche Wambeler Hellweg/Rüschebrinkstraße/Dorfstraße einer strukturierten Bebauung unter Erhalt möglichst großer Grünflächen zuzuführen“, sagen die Sozialdemokraten.

Die in der Vergangenheit planungsrechtlich anvisierten Möglichkeiten mit einer Riegelbebauung am Hellweg und dann Richtung Norden der Rüschebrinkstraße entlang, ließen sich nicht realisieren und hätten den Grüngürtel völlig zerstört. „Wir haben nun eine Alternative“, sagt Roland Spieß. Bezirksvertreter Daniel Behnke ergänzt, dass zum Glück die Menschen immer länger leben. „Wir müssen Angebote schaffen, um allen Bürgerinnen und Bürgern auch im Alter ein Leben in ihrem Stadtteil zu ermöglichen.“

Nicht weit ab vom „Schuss“

Das Wohnen im Alter soll aber nicht auf der grünen Wiese und weit ab vom „Schuss“ erfolgen, sondern da, wo das Leben pulsiert, die Wege zu den Ärzten und Apotheken nicht weit sind und der kleine Einkauf nicht zur Strapaze wird. „Deshalb ist die Bebauung der Fläche Wambeler Hellweg/Rüschebrinkstraße und Dorfstraße mit einer Senioreneinrichtung richtig und sinnvoll. Der Spielplatz soll weiter existieren und das Parkplatzangebot muss verbessert werden.“ Des Weiteren soll sich die Baumaßnahme in den Grünzug integrieren.