Winterpause auf der Baustelle
27.12.2012 | 16:18 Uhr 2012-12-27T16:18:00+0100
Asseln. Dass die Arbeiten am Mauerwerk der Ev.-Luth. Kirche in Asseln bis in das Jahr 2013 hinein dauern würden, ist keine Überraschung. Architekt Wolfgang Trennberg aus Unna, der das Großprojekt betreut, hatte diese Prognose schon ganz am Anfang der Maßnahme deutlich gestellt. Da der Fugenmörtel, der an der Kirche zum Einsatz kommt, nur einen eingeschränkten Temperaturkorridor verträgt, müssen die Maurer rechtzeitig vor dem Frost die Kelle aus der Hand legen.
Insgesamt ist der Architekt mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden. Im Westen, im Norden und im Osten der Kirche sind mittlerweile alle Fugen erneuert.
Zusätzlich rund 15 000 Euro
Größere Sorgen bereitete zuletzt das Mosaik über dem Hauptportal. Nähere Untersuchungen, die erst vom Gerüst aus möglich wurden, offenbarten hier erhebliche Schäden, die bei den Voruntersuchungen so nicht erkennbar waren. Hier sind im Untermörtel größere Risse vorhanden, an denen entlang bereits zahlreiche Mosaik-Stücke abgefallen sind. Eine fachgerechte Restaurierung der Mosaikflächen, die nun ebenfalls erst nach dem Winter stattfinden kann, wird voraussichtlich zusätzliche Kosten in Höhe von rund 15 000 Euro verursachen. Nur so aber wird eine dauerhafte und angemessene Lösung zu erzielen sein.
Das Presbyterium bittet die Gemeindeglieder noch einmal herzlich, bei der Bewältigung der Kosten der Maßnahme nach Kräften zu helfen. 90 Prozent der Spenden würden sofort eingesetzt. Ein Zehntel diene über die Stiftung Luther-Kirche dem Erhalt der Kirche in den nächsten Generationen.
Wenn alles gut geht und nach Plan verläuft, wird das Mauerwerk der Luther-Kirche zum nächsten Sommer vollständig saniert sein - und den nächsten 100 Jahren trotzen.
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