Das aktuelle Wetter Dortmund 9°C
Hilfsangebot

Wie man zu Hause alt wird

17.01.2013 | 17:23 Uhr
Wie man zu Hause alt wird
Das neue Kursangebot für helfende und sorgende Angehörige "Alt werden zu Hause - Hilfe für die Helfenden" stellten am Donnerstag Kerstin Jung von der AWo-Tagespflege, Thomas Brandt vom Seniorenbüro Brackel und Gisela Supsar vom Beratungsstützpunkt Leben und Pflegen vor. Foto: Michael Printz

Wickede.   Ein neues Info-Angebot für Senioren startet Mitte Februar. Dievierteilige Reihevon Seniorenbüro, AWo und Pflegestützpunkt richtet sich an alle Interessierten aus dem Stadtbezirk Brackel und soll erklären, wie man zu Hause alt wird.

Das Ehepaar Meier (Name fiktiv) aus dem Stadtbezirk Brackel ist in die Jahre gekommen. Die beiden Senioren (Anfang 70) haben 44 Stufen von der Wohnungstür bis zur Haustür. Die Dusche hat einen Sockel, die Türenbreite erlaubt keinen Rollstuhl. Ob wir in unserer Wohnung wohl bleiben können? Das fragt sich das Paar. Antworten könnten Meiers ab Mitte Februar bekommen. Dann startet eine Info-Reihe von Seniorenbüro, AWo und dem Beratungsstützpunkt „Leben & Pflegen“ in Wickede.

Kein klassischer Pflegekurs

„Es handelt sich nicht um einen klassischen Pflegekurs“, sagte Thomas Brandt vom Seniorenbüro gestern. Die vierteilige Info-Reihe verfolgt den Ansatz, Menschen präventiv mit dem Thema „Alt werden zu Hause“ zu befassen. Gerade auch pflegende Angehörige seien eingeladen, um für sich und ihre Familienangehören Perspektiven zu überdenken. Alle Angebote sind kostenlos. Hier der Überblick.

„Lebensqualität sichern zu Hause“ heißt das Auftakt am Montag, 18. Februar. Jeder Mensch versteht darunter etwas anderes. Bei dem Treffen soll der Austausch untereinander im Vordergrund stehen

„Hilfreiche Informationen zum Sorgen, Betreuen und Pflegen“ will das zweite Angebot am Montags, 25. Februar vermitteln. Es geht um Fragen wie „Wie wird meine Hilfe zielgerichtet und effektiv? Welche Hilfen kann ich von außen bekommen, wer hilft mir beim Helfen?

„Zu Hause pflegen: wertvolle Tipps zur Pflegeversicherung“ will die dritte Veranstaltung am 4. März geben. Es geht um Entlastungshilfen für Pflegende und Tipps aus der Praxis sowie den Austausch von Erfahrungen.

„Entspannung für die sorgenden Helferinnen“ - dieses letzte Angebot will den Teilnehmern Entspannungsangebote vorstellen; danach Austausch.

Alle Angebote finden bei der AWo-Tagespflege in Wickede im Stephanus-Gemeindezentrum an der Meylantstraße 85 statt - und zwar von 17 bis 18.30 Uhr.

Die Kurse sind auf je 12 Teilnehmer beschränkt, damit der persönliche Austausch nicht leidet.

Anmeldungen telefonisch unter 2178209 erforderlich, so Thomas Brand (Seniorenbüro Brackel), Kerstin Jung (AWo Tagespflege Dortmund) und Gisela Supsar („Leben & Pflegen).

Alexander Ebert

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7492515/create

Fotos und Videos
Väter werken mit ihren Kindern
Bildgalerie
Fotostrecke
Manegenfieber in Eving
Bildgalerie
Fotostrecke
Das Frühlingsfest in Wambel
Bildgalerie
Fotostrecke
Berufsfindung am Gymnasium
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Mädchen haben ihre eigenen Themen
Jugendfreizeitstätte...
Ein ungutes Gefühl im Externberg-Park und der Wunsch nach einem festen Anlaufpunkt ohne Jungen: Das sind Zwischenergebnisse des Projektes Mädchenpower, das seit einem Monat in der Jugendfreizeitstätte Eving läuft.
LKW parken Gehweg zu
Altenderner Straße
Fern Mehring ärgert sich über die Zugmaschinen, die ständig auf der Altenderner Straße in Höhe der Hausnummer 195 abgestellt sind. Da kommt weder ein schlanker, noch ein dicker Fußgänger durch, sagt der Anwohner.