Wendehammer für Busse soll Anwohner entlasten

Es ist ein Kampf, der schon seit Jahrzehnten andauert. Am Rande Dernes, in der Straße Am Wittfeld, donnern Tag für Tag die schweren Gelenkbusse von drei Linien zu ihrer Endhaltestelle. Trotz neuer Fahrbahn lassen sie die Hauswände wackeln. Nun ist Besserung in Sicht.

Derne.. Seit etwa 30 Jahren bestehe das Problem der überlasteten Straße, schätzt Peter Szymkowiak, SPD-Ortsvereinsvorsitzender. Im Viertelstundentakt rollen die Gelenkbusse der Linien 410, 411 und 420 durch die Straße - und rauben den Anwohnern den letzten Nerv.

Baubeginn in zwei Jahren

Noch bis zur Fahrbahnerneuerung im letzten Jahr hatten die Anwohner laut Szymkowiak "Ihre Schränke festhalten müssen", sobald ein Bus vorbei fuhr und dabei eines der vielen Schlaglöcher erwischte. Nun ist zwar die Fahrbahndecke eine neue, doch erste Verschleißspuren sind schon wieder sichtbar.

Ein Wendehammer soll nun Abhilfe schaffen. Pläne dafür gibt es bereits, doch in diesem Jahr sollen laut Winfried Sagolla vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt keine Bagger mehr rollen. Dass der Bau in rund zwei Jahren beginnt, sei eher wahrscheinlich.

Mit dem Wendehammer bliebe zwar die Endhaltestelle bestehen, doch sollen die Busse dann durch die Straße Im Schellenkai statt Am Wittfeld dorthin gelangen.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE