Viele Blicke hinter Kulissen des Flughafens

Kein Blick von oben, sondern hinter die Kulissen: 30 unserer Leser bzw. User werden am 9. September übers Flughafengelände in Dortmund geführt.
Kein Blick von oben, sondern hinter die Kulissen: 30 unserer Leser bzw. User werden am 9. September übers Flughafengelände in Dortmund geführt.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Kostenlose Führung für 30 Leser: Am 9. September gewährt der Flughafen Dortmund einen Blick hinter die Kulissen. Abgesperrte Sicherheitsbereiche werden aufgeschlossen, eine Fahrt über das Gelände steht an, und vieles mehr. Wer dabei sein will, kann sich bei uns melden.

Wickede.. So umstritten der Dortmunder Flughafen bei Teilen der Bevölkerung ist, so beliebt sind Führungen am Airport. „Wir bieten diese ab März an und sind schnell das Jahr über ausgebucht“, berichtet Marketingchef Guido Miletic. „Unsere Führer, von denen wir etwa ein halbes Dutzend haben, sind auch auf kritische Fragen eingestellt.“

Ob nun 30 unserer Leser bzw. User, Kinder, Geschäftsleute, Flughafen-Gegner oder -Befürworter: Ein Blick hinter die Kulissen in Wickede ist vor allem wegen der hohen Sicherheitsbestimmungen für viele ein Anreiz, schließlich kommt ein gewöhnlicher Fluggast nicht hinter die Absperrungen. „An verschiedenen Stellen sind Fotos und Filmen nicht erlaubt“, warnt Miletic schon mal. „Auch Waffen sollten Besucher lieber nicht mitführen . . .“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Probesitzen im „Panther“

Und so läuft eine Führung: Ein Gästebetreuer holt die Gruppe am Infopoint ab und verteilt die Besucherausweise. Nach einer Einweisung geht es zu den Personen- und Warenkontrollen, anschließend in den Sicherheitsbereich. Mit einem Bus fährt die Gruppe dann über die beleuchtete Start- und Landebahn, je nach Lage der Dinge ist auch ein Blick in die einzelnen Luftfahrzeughallen und Werften sowie Wartungs- und Lagerhallen möglich.

Anmeldung per Mail, Fax oder Postkarte

Wer in Sachen Gigantismus noch Nachholbedarf hat, dem könnte der Besuch bei der Flughafen-Feuerwehr gefallen. Beliebtes Fotomotiv: der „Panther“-Truck. Ein Probesitzen im 14-Tonner mit 1000 PS.

Zurück im Gebäude, können die Besucher dann noch die Gepäckwege nachvollziehen.

Nach etwa 90 Minuten endet die Tour, die je nach Anfragen bis zu zweimal täglich angeboten wird. „Wir richten unsere Führungen schon nach den Interessen der Besucher, einer Kinder-Gruppe würden wir natürlich etwas anderes anbieten als Wirtschaftsleuten oder Politikern“, so Miletic.

Auch aktuelle Themen wie die vieldiskutierte Verlängerung der Betriebszeiten oder Finanzierungsfragen seien nicht tabu. „Man merkt natürlich, wenn Flughafen-Gegner in einer Besuchergruppe sind“, sagt Miletic, der selbst viele Runden mit Gästen gedreht hat, „die einen sind offen für unsere Argumente zum Erhalt bzw. Ausbau des Airports, andere wiederum nicht.“