Das aktuelle Wetter Dortmund 16°C
In Brackel

Supermarkt für Hohenbuschei

02.08.2012 | 07:00 Uhr
Supermarkt für Hohenbuschei
Das Grundstück ist vergeben; der Turm wird abgerissen. Foto: Jochen Linz

Brackel. Hohenbuschei wächst und wächst. Gut 400 der 600 Grundstücke des Neubaugebietes sind inzwischen vergeben; längst wohnen die ersten Neubürger auf dem früheren Militärgelände in ihren eigenen vier Wänden. In Kürze können die Siedler auch vor Ort einkaufen. Gestern wurde der Grundstein für einen „Netto“-Markt gelegt.

Auf 800 Quadratmeter bietet der Markt, angesiedelt zwischen Oesterstraße und Hohenbuschei-Allee, eine Grundversorgung an. 3 500 Artikel umfasse das Sortiment, das zwischen Vollsortiment und Discounter liege, so Sebastian Neiß für „Netto“ gestern. Brot und Brötchen, Kuchen und andere Backwaren gibt’s darüber hinaus im Backshop, den „Schickentanz“ betreiben wird. Der „Netto“-Markt öffnet montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr. Der Einkaufspunkt ist wegen seiner Nähe zur neuen Bebauung gut zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar. Dennoch stehen den Kunden 52 Parkplätze zur Verfügung. Etwa ein Dutzend Angestellte werden dort arbeiten, so Neiß. Der Markt ist als eingeschossiges Gebäude mit Pultdach und Putzfassade geplant. Im November soll Eröffnung sein.

Kita und Spielplätze

Gestern Nachmittag wurde der Grundstein für den Markt gelegt. Eigentümer ist die Auto-Keizer-Stiftung (Gronau), die an „Netto“ vermietet. Bauherr ist Markus Bosch aus Gronau, den Auftrag für den Rohbau erhielt mit „Rundholz“ eine Firma gleich nebenan.

Mit dem Bau des Supermarktes wächst auch die Infrastruktur des großen Baugebietes weiter. Das Straßensystem ist weitgehend fertiggestellt und asphaltiert und mit etwa 100 Leuchten ausgestattet. Auch die öffentlichen Grünflächen samt Wegesystem und rund 70 Sitzbänden sind angelegt. Seit Juni ist Hohenbuschei auch ans Busnetz angeschlossen; sechs Haltestellen fährt die Linie 436 an.

Außerdem baut die Stadttochter Dogewo eine Kita. „Ziel ist es, dass die Kita zum Beginn des Kindergartenjahres 2013/2014 zur Verfügung steht. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant“, so Dogewo-Sprecherin Regina Stoerring gestern auf Anfrage. Aber selbst wenn erst im nächsten Jahr begonnen werden könne, ändere das nichts an der Eröffnung. Die Kita bietet Plätze für Kinder im Alter bis und über drei Jahren. Die Vereinigten Evangelischen Kirchenkreise betreiben die drei Gruppen.

Gebaut werden auch drei Kinderspielplätze: ein größerer Platz für Größere (mit drei Bereichen) und zwei kleinere Plätze für Kleine. Die Plätze sollen zeitparallel zur Kita entstehen.

In Kürze wird in Hohenbuschei ein markanter Punkt verschwinden: Der Aussichtsturm, auf dem sich viele hundert Interessierte nach einem Grundstück umguckten, wird demnächst abgerissen. Das Grundstück ist vergeben.

Alexander Ebert



Kommentare
Aus dem Ressort
Gemeinnützige Organisationen können von Strafverfahren profitieren
Ungleicher Geldsegen
Richter und Staatsanwälte verteilen jedes Jahr in Dortmund nicht unerhebliche Summen an gemeinnützige Vereine und Verbände. Dabei haben die Staatsdiener ziemlich freie Hand. Ergebnis: Das Füllhorn wird über die Organisationen sehr unterschiedlich ausgeschüttet. Das Verfahren ist alles andere als...
Stadt plant neue Wohnsiedlung
Ehemaliges Bergstadion
Auf der Fläche des ehemaligen Bergstadions im Bereich Winterkampweg/Probstheidastraße möchte die Stadt unter dem Namen "Wohnsiedlung Am Eckey" 28 Wohnungen und ein Seniorenheim errichten. Die Bebauungspläne beschäftigten die Bezirksvertretung Eving.
64 Jahre alte Fußgängerin von Auto erfasst
Schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall an der Rauschenbachstraße ist eine 64-jährige Dortmunderin gestern schwer verletzt worden. Sie wollte offenbar die Straße überqueren und wurde dabei von einem Auto erfasst.
Spielplatz: Diskussion über Renovierung
Hallesche Straße
Der verwahrloste Spielplatz an der Halleschen Straße ist wieder zum Diskussionsthema geworden. Eltern hatten über den schlechten Zustand des Spielplatzes geklagt. Jetzt will der Bezirksbürgermeister Innenstadt-Ost Abhilfe schaffen.
Sicherungsverwahrung für rückfälligen Vergewaltiger
Sexualstraftäter
Acht Jahre Haft plus anschließende Sicherungsverwahrung: Das Dortmunder Landgericht hat im Fall Klaus-Gerd B. hart durchgegriffen. Der 31-Jährige hatte im Oktober 2013 in Dortmund-Kirchderne eine Frau auf einem Feldweg vergewaltigt. B. befand sich zu diesem Zeitpunkt gerade erst 20 Tage in Freiheit.
Fotos und Videos
Neue Klänge im alten Schloss
Bildgalerie
Fotostrecke
Zukunft des Körner Kreisels
Bildgalerie
Fotostrecke