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Mertins sauer auf Prüsse...

Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht

23.11.2009 | 17:45 Uhr

Scharnhorst. Manfred Mertins ist stinksauer auf einige Spitzengenossen seiner Partei. Seine Partei - das ist seit 40 Jahren die SPD.

Aber was sich derzeit in Dortmund abspiele, sei unerträglich. Mertins forderte am Montag (23. November) im Gespräch mit unserer Zeitung SPD-Fraktionsvorsitzenden Ernst Prüsse auf, sein Amt niederzulegen: Was sich diese arrogante Person leiste, schade den Sozialdemokraten nicht nur aktuell, sondern auch mit Blick auf die Landtagswahlen im Mai nächsten Jahres, so das Scharnhorster Urgestein.

„Man hört überall aus den Ortsvereinen und den Stadtbezirken, dass es genug ist mit den Sozialdemokraten Ernst Prüsse und Parteichef Franz-Josef Drabig. Beide haben der SPD großen Schaden zugefügt”, so der 60-Jährige, der „seit meiner Lehre” die SPD wählt, seit vier Jahren Mitglied ist und im Vorstand des Ortsvereins Scharnhorst mitarbeitet.

«Beide haben

Mist gebaut«

Insbesondere Prüsses Verhalten und das Pöstchen-Geschiebe hinter dem Rücken der Grünen habe zum Bruch des geplanten Rot-Grünen Bündnisses in Dortmund geführt. Mertins: „Das war ein Eigentor”. Drabig gebe inzwischen zu, „dass sie beide Mist gebaut haben - und das nicht zum ersten Mal.” Für Mertins ist klar: „Beide haben die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen verspielt.”

Bürgernäher, sozialer und verjüngter müsse die SPD auftreten, wenn sie in Zukunft Wähler überzeugen wolle. „Die Menschen wollen Antworten auf Fragen haben - und nicht länger Zaungäste eines unwürdigen Schauspiels sein”, so Mertins. Diese Erkenntnis gewinne man schnell, wenn man - wie er - an zahlreichen Info-Ständen stehe und mit den Menschen spreche.

Fairness im Umgang erwartet Mertins allerdings auch von den Grünen. Der Scharn-horster hofft, dass sich „beide Seiten wieder finden”. Rot-Grün - das sei wohl das Interesse der Mehrheit der Bürger.

Alexander Ebert

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Kommentare
26.11.2009
17:31
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von juergengojny | #16

Es war schon immer etwas teurer einen spezialdemokratischen Geschmack zu haben.

25.11.2009
14:38
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von Manfred Mertins | #15

Warum sollte Manfred Mertins die SPD den
Rücken drehen, nur weil wie viele andere Genossen einmal die Wahrheit Sage,so wie es ist,und es auf dem Tisch legen. Die Bürgerinnen und Bürger haben in Dortmund zur Zeit nur das Vertrauen zum OB-Bürgermeister Ullrich Sierau, den Sie Gewählt haben weil er Menschen nah bei den Bürgerinnen und Bürger ist und das Vertrauen hat von Bürgerinnen und Bürger, denn wir sollten es nicht vergessen,dass wir die Europa Wahlen ,kommunal Wahlen, und Die Bundestags
Wahlen verloren haben auch hier in Dortmund.





die Europa Wahlen die Kommunal Wahlen und auch
die Bundestags Wahlen verloren haben.

25.11.2009
09:15
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von TommyBier | #14

SPD = Sierau, Prüsse,Drabig

Wer das nicht will, sollte der Partei den Rücken kehren!

24.11.2009
19:02
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von roter-flitzer | #13

ich kann m.mertins verstehen .
aber es geben doch möglichkeiten,die partei verlassen wie es schon einige parteisoldaten es getan haben.
er könnte sein politisches interesse auch in einer anderen partei einbringen.
ich könnte ihm gerne eine nennen.
aber ich glaube auch das prüsse und drabig weg muß und es würde in der dortmunder spd und in den ortsvereinen wieder ruhiger.

24.11.2009
13:06
Blockierter Kommentar.
von udo.michel | #12

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

24.11.2009
11:04
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von Inowit | #11

Mein Kommentar wurde wohl nicht richtig verstanden, der Mann aus der zweiten Reihe ist der Obige, Mann und Frau sind die beiden an erster Front, die Beiden (Drabig und Prüsse).
Wer ist denn heute noch bereit, sich ohne jegliche persönliche oder finanzielle Vorteilsnahme für die Partei einzusetzen und seine Freizeit zu opfern?. Ich streite nicht ab, dass das Ein oder Andere nicht glücklich gelaufen ist, aber wenn es um die Sache ging hatte man schon Recht. Und ich denke, einen Parteivorsitzenden der die ganze Woche in Berlin verweilt, ist nicht gerade eine gute Wahl.

24.11.2009
10:19
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von Hopser | #10

re # Inovit
genau das ist es doch, was ich damit sagen wollte. Das ehrliche Parteimitglied egal von welcher Partei, das in den Niederungen der Ortsversammlungen arbeitet ist doch immer nur Steigbügelhalter für die ewig gleichen Großmäuler.
Wann hat sich denn z.B. in Dortmund etwas geändert, wenn es um das Besetzen von Posten ging. Mit Herrn Drabig hätte man z.B. ein Signal setzen können. Warum passierte da nichts? Jetzt sage keiner, das war Privatsache, er hatte sich damals als OB beworben und wäre es auch ohne diesen Fehltritt geworden.

24.11.2009
10:04
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von Inowit | #9

Es erstaunt schon sehr, wieviel Unwissen in diesen Kommentaren steckt. Hintergrund: Da stellt man den Mann aus der zweiten Reihe nach vorne, weil Mann und Frau sich selber nicht trauen. Schließlich haben beide noch eine Rechnung offen (nicht wieder aufgestellte Kandidaten bei der KW 09). Warum traut man(n) sich denn nicht die Beiden persönlich anzusprechen, die Gelegenheit gab/gibt es! Nein, wir gehen dann an die Öffentlichkeit, manche Leute sind sich auch für nichts zu schade. Übrigens, wenn man z. B. in seiner Freizeit als UB-Vorsitzender tätig ist, erhält man für die vielen Stunden keinen Cent! Ich sage ja, Unwissen!

24.11.2009
09:48
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von Hopser | #8

re # 7
Diese Herrschaften haben fast alle Dreck am Stecken. Vor allem wissen sie zuviel voneinander. Wenn das raus kommt würde die gesamte Führungselite in Dortmund beschädigt.
Das ist genau der Grund, warum eigentlich in der ganzen BRD alles schief läuft.

24.11.2009
09:43
Sozialdemokrat geht mit Spitzengenossen ins Gericht
von Grethe von Muffe | #7

Ja, Prüsse und Drabig sind eine Katastrophe für die Dortmunder SPD! Danke, Herr Mertins, dass Sie den Mut hatten, das auszusprechen, was so viele denken. Dummheit gepaart mit Arroganz und Machtgeilheit war schon immer eine schreckliche Kombination! Es ist mir ein Rätsel, wie Rotlicht- und Steuersünder-Drabig in der SPD wieder so hochkommen konnte!

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