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Rennstrecke und Kräuterbeete

28.12.2012 | 17:52 Uhr
Rennstrecke und Kräuterbeete
Der Garten des Kindergartens Wambeler Heide soll umgestaltet werden. Sabrina Dempewolf und Landschaftsbauer Johannes Bödefeld planen die Arbeiten.Foto: Jörg Schimmel

Scharnhorst. Nach 15 Jahren kann so manches Spielgerät schon einmal morsch werden. Dann heißt es: Neues schaffen. Der Kindergarten Wambeler Heide in Scharnhorst hat hierzu einen Entschluss gefasst. „Wir möchten keine herkömmliche Außenanlage schaffen“, erklärt Sabrina Dempewolf vom Vorstand des Kindergartens.

Die Kindertagesstätte betreut gerade einmal 15 Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren. Geschaffen werden soll hier nun bis spätestens zum Sommer 2013 ein Natur-Erlebnis-Raum. Die Kinder durften ihre Wünsche an den Natur-Erlebnis-Raum nennen, diese wurden von einer Diplom-Biologin in einen Plan übertragen. Bereits Anfang Januar 2013 soll mit dem Abriss des Altbestandes begonnen werden.

Geplant sind nun, auf Wunsch der Kinder, „Bobbycar-Rennstrecken“, Kletterwände aus Naturstein, Höhlen zum Versteckenspielen oder spezielle Schaukeln. Auch Beete und Stauden soll es zukünftig geben, damit die Kinder selbst etwas anpflanzen oder Insekten wie Bienen in freier Wildbahn beobachten können. Der erste Schritt, so Dempewolf, sei der Abriss der gegenwärtigen Spielgeräte. Danach gehe es Schritt für Schritt weiter. Die kleine Elterninitiative setze sich stark für ihre Kinder ein. So wurden im Vorfeld Modelle gebaut, um zu schauen, welche Wünsche und Träume der Kinder umsetzbar seien.

Bislang einmalig in Dortmund

„Intern ist es uns möglich, 25 000 Euro zu investieren. Falls das nicht reicht, hoffen wir auf Spenden“, so Dempewolf. Die vielen kleinen Baustellen sollen nach und nach abgearbeitet werden, denn alles auf einmal sei, das weiß auch Dempewolf, nicht machbar. Die Kinder sollen auf keinen Fall zu kurz kommen, daher sind die Eltern des Kindergartens bemüht, jeden Wunsch zu berücksichtigen. Die Schaffung eines Natur-Erlebnis-Raums in einer Kita ist in Dortmund bislang einmalig.

Von Lena Lahne



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