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Partner für ein Evinger Miteinander

14.06.2012 | 19:10 Uhr
Partner für ein Evinger Miteinander
Vor einem Jahr wurde das PueD eröffnet. Foto: Klaus Pollkläsener

Dortmund.   Vor einem Jahr wurde das Pued – Partner untter einem Dach - Gesundheitshaus eröffnet. Entstanden aus einer idee des partnerschaftlichen Miteinanders - unter den Ärzten, Therapeuten und Pflegedienstlern wie zwischen ihnen und den Evinger ürgern.

Ein Jahr wird es jetzt alt, das Gesundheitshaus „Pued“ an der Deutschen Straße 7. Ein Jahr mit einer kleinen Erfolgsgeschichte, die sich ein bisschen wie ein Ruhrgebietsmärchen liest. Denn das, was hinter dem Konzept steht, hat viel mit Enthusiasmus, Optimismus und – Traditionalismus zu tun. Sagt jedenfalls Ideengeber und Geschäftsführer Wolfgang Bahrenberg. Typisch Ruhrgebiet: „Hier haben sich Menschen zusammengetan und etwas gemeinsam geschaffen“. Das scheint auch hier zu funktionieren. Dafür steht auch schon der Name „PueD“ – Partner unter einem Dach.

Eigentlich stand das ‘P’ für eine äußerst nüchterne Beschreibung: „Primärversorger“. Aber erstens ist dieser Ausdruck schwer zu vermitteln, sieht „PueD“-Koordinator Kai Sporer, und zweitens trifft „Partner“ wohl eher den Kern. Partner sind die Ärzte, Apotheker, Pflegedienstler und Physiotherapeuten vor Ort, die hier seit einem Jahr Hand in Hand arbeiten. Und das wiederum als Partner der Evinger Bevölkerung.

Genau das war’s, worauf es Wolfgang Bahrenberg ankam. Selbst Fachmann in Sache ambulanter Pflege bekommt er mit, „wie schwierig das für Betroffene ist, alles zu koordinieren“. Arzt, Apotheke, Krankengymnastik. Im Gespräch mit Ärzten entstand nach holländischem Vorbild die Idee eines „Hausärztezentrums“. Aber dann begann Bahrenberg nach sinnvollen Ergänzungen zu suchen, um es den Menschen vor Ort einfacher zu machen. Mittlerweile sind noch die Elternschule des Knappschaftskrankenhauses und ein Bistro dazu gekommen, betrieben von den Behindertenwerkstätten über den Teichen“. „Das ist toll“, ist Bahrenberg begeistert, „da sitzen mittags Arzt und Pflegerin gemeinsam bei der Suppe“.

Mittlerweile finden auch Vernissagen und Veranstaltungen im „PueD“ statt. Ein Ort der Begegnungen. Belebend auch für die Bewohner der Pflegestation. Gerade da zeige sich auch der „Mehrwert“, der durch die Nähe der Partner gegeben ist: „Hier können wir Immobilität verhindern und Mobilität fördern“, ist Sporer überzeugt. Und die Leute kommen. „Es ist erstaunlich, was aus einem Miteinander entstehen kann“, ist Bahrenberg angetan. „Aber die Kraft ist im Ruhrgebiet ja schon immer dagewesen – wir müssen sie nur wieder mobilisieren“.

Antje Mosebach

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Kommentare
15.06.2012
21:29
Wir gehen von Arzt zu Arzt -
von xxyz | #1

In Ärztehäusern gibt es nur Win-Win-Situationen.
Die Patienten gehen von Arzt zu Arzt, der Apotheker ist auch gleich da.

Zum Schluss zahlt alles die Krankenkasse. So verdient man gerne Geld.
Kein Wunder, dass die Kosten immer weiter steigen.
Wen wundert es noch, dass in Deutschland so viele überflüssige Untersuchungen und Behandlungen gemacht werden.

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