Lkw parken neue Straße kaputt
07.02.2012 | 17:07 Uhr 2012-02-07T17:07:00+0100
Eving.Auf der Fürst-Hardenberg-Allee in Eving sollen Lkw in Zukunft nicht mehr parken dürfen. Dafür spricht sich die Bezirksvertretung aus. Im Bereich zwischen Lindenhorster Straße und Kolberger Straße möchte das Vor-Ort-Parlament nur noch Pkw auf den Parkflächen zulassen.
Brummis beschädigendie Straße
Die Bezirksvertretung Eving forderte während ihrer jüngsten Sitzung die Stadtverwaltung auf, das Stück Hardenberg-Allee entsprechend auszuschildern. Es sei nämlich nicht länger hinnehmbar, dass Lkw und Anhänger bekannter Firmen die Straße beschädigen.
So seien bereits viele Baumscheibenbügel demoliert worden, einige sogar komplett entfernt. „Die liegen wohl jetzt bei Schrottverwertern“, mutmaßte SPD-Fraktionssprecher Hans-Jürgen Unterkötter, der den Antrag auf Parkverbot für Lkw in das Gremium eingebracht hatte.
Auch den Grünen war sauer aufgestoßen, dass einige Bügel, die die Jungbäume schützen sollen, umgefahren wurden. Sie hatten sich zunächst dafür ausgesprochen, mit Kontrollen für bessere Verhältnisse zu sorgen.
Ein Parkverbot im Gewerbegebiet - das sei schon ein harter Einschnitt, meinte Bezirksvertreter Christian Krause. Am Ende der Diskussion schloss sich der Grüne aber dem SPD-Antrag an. Bezirksbürgermeister Helmut Adden (SPD) sagte: „Der Grund für das massive Parken von Lkw und Anhänger ist, dass die Firmen nicht genügend Flächen auf ihren eigenen Grundstücken haben.
Parkraum dankSteuerzahlern
Es kann aber nicht sein, dass öffentlicher Parkraum auf Steuerzahlerkosten benutzt und beschädigt wird - egal ob nun Gewerbegebiet oder nicht.
Die Firmen sollen ausreichend Platz auf ihren eigenen Grundstücken schaffen.“
08:49
Komisch, das niemanden auffällt, das die LKW´s hier keine Steuern zahlen :-)
01:35
Spart der Spedition den Betriedshof.
02:49
Der Artikel ist eher plakativ zu sehen.
Wahrscheinlich stört der Anblick der Anhänger, oder ?
Tatsächlich beschädigt, je nach rechenweise, der LKW 15 bis 100.000 mal mehr die Strasse gegenüber dem PKW.
Aber das "Vierte-Potenz-Gesetz" ist seit Jahrzehnten bekannt.
Nur dem Tiefbauamt ist es entgangen zu sein.
Auch sieht man überall in Dortmund die Spurlillen, die die Busse der DSW21 hinterlassen.
Wer zahlt eigentlich für diese außergewöhnliche Straßenbelastung ?
Liebe Politik, die DEW21 und die DSW21 muss endlich selbstständig werden.
Und nicht, wenn es eng wird, wieder in die Bürgersteuer eingemeindet werden.
Verlasst den Sandkasten, seid eine Bürgervertretung !!
20:31
"Es kann aber nicht sein, dass öffentlicher Parkraum auf Steuerzahlerkosten benutzt und beschädigt wird - egal ob nun Gewerbegebiet oder nicht."
Geht auch gar nicht, dass Parkraum genutzt wird! Lasst uns eine Blumenwiese aussähen!
17:58
Das Verbot ist richtig und kann nur ein erster Schritt gegen den LKW-Terror im Dortmunder Norden sein.
LKWs könnten sämtliche Logistikfläche ohne Durchfahrt durch die Wohngebiete erreichen. Das scheint aber zu teuer oder zu umständlich zu sein.
Auch hier ist wohl das Geldsparen eher ein motiv. Komisch, dass alle LKWs von den gleichen Aufdruck haben.