Lange Liste von Verkehrsproblemen in Lanstrop

Es sind viele Baustellen, die beim Verkehrstag in Lanstrop auf den Tisch kommen. Vertreter der Stadt und aus der Politik diskutierten mit dem Arbeitskreis "Ja zu Lanstrop" über fehlende Gehwege, Geschwindigkeitsüberschreitungen und fehlende Verkehrsschilder.

Lanstrop.. Acht kritische Verkehrspunkte waren es, die beim Verkehrstag am Donnerstag auf der Liste standen. Darunter auch solche, die laut Matthias Hüppe, Sprecher des Arbeitskreises "Ja zu Lanstrop" schon seit Jahrzehnten bestehen. Wir haben eine Liste der Probleme sowie möglicher Lösungen zusammengestellt.

  • Die Kreuzung Friedrichshagen (L556)/Nordbruch: Immer wieder komme es hier zu heiklen Situation aufgrund schlechter Sicht, Missachtung des Stopschildes oder Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Bezirksvertretung plädiert an dieser Stelle für einen Kreisverkehr plus verminderte Geschwindigkeit. Eine Anfrage an den zuständigen Landesbetrieb Straßen.NRW habe es bereits gegeben. In nächster Zeit sei allerdings nicht mit Änderungen zu rechnen.
  • "Vollanschluss" der L556 an die A2: Der Anschluss, der die Situation auch an der oben genannten Stelle entlasten könnte, stehe laut Bernd Herrmann vom Tiefbauamt der Stadt noch in den Sternen.
  • Einmündung der Schafstallstraße an der L556: Für Fußgänger ist das Überqueren der Straße hier ziemlich gefährlich. Auch hier gebe es eine Anfrage bei Straßen.NRW - für eine Mittelinsel. Die Aussichten stünden hier laut Tiefbauamt allerdings eher schlecht.
  • Kurler Straße: Obwohl es hier mehrere Bushaltestellen gibt, fehlen sowohl Gehwege als auch Straßenbeleuchtung. Eltern hätten Angst, hier ihre Kinder auf den Schulweg zu schicken, sagte Michaela Krafft, Mitglied der SPD-Fraktion. Hier muss sich die Stadt mit den Eigentümern angrenzender Grundstücke auseinandersetzen.
  • Einmündung der Färberstraße in die Horstmarer Straße: Hohe Hecken versperren hier die Sicht. Die geforderten Verkehrsspiegel lehnt die Stadt aber ab, weil Geschwindigkeiten entgegenkommender Fahrzeuge oft nicht einschätzbar seien. Der Eigentümer der Hecke sei aber bereits aufgefordert worden, seine Grundstücksbegrenzung zu stutzen.
  • Am Burghag: Hier wurden sowohl zu schnelles Fahren als auch ein Müllproblem beklagt. Eventuell sollen mehr Kontrollen Abhilfe schaffen.
  • Fahrbahnverengung Lanstroper Straße/Merkurstraße: Trotz einer unübersichtlichen Verkehrssituation lehnen Stadt und Politik einen Rückbau der Verengung ab, da das Gefahrenpotenzial für Fußgänger sonst zu groß würde.
  • Steinhofstraße: In Höhe des Kindergartens fehlt eine Beschilderung, die die Geschwindigkeit begrenzt. die Stadt will an dieser Stelle mit Piktogrammen auf die bestehende 30er-Zone aufmerksam machen.