Körneweg bis Kamen offen
12.02.2012 | 16:49 Uhr 2012-02-12T16:49:00+0100
Kurl/Kamen. Freie Fahrt voraus! Pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison soll der Körneweg im Bereich der Brücke Jägerweg und Wasserkurler Straße im Frühjahr nun offiziell vom Lippeverband geöffnet werden.
Freie Fahrt voraus! Pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison soll der Körneweg im Bereich der Brücke Jägerweg und Wasserkurler Straße im Frühjahr nun offiziell vom Lippeverband geöffnet werden. Nach langen politischen Diskussionen darf der Schotterweg entlang der Körne dann nach Herzenslust mit dem Rad befahren und bewandert werden. „Genutzt wird er von Bürgern schon heute, was meiner Meinung nach eindeutig zeigt, dass ein Bedarf diesbezüglich auch immer bestand“, sagt Andreas Wittkamp, Vorsitzender der SPD Husen-Kurl.
Bereits im Jahr 2006 habe man aus Dortmunder Sicht den Wunsch geäußert, den Weg an der renaturierten Körne zu öffnen, erklärt Wittkamp. Der Heimatverein Husen-Kurl sammelte mehr als 1000 Unterschriften von Bürgern, die sich ebenfalls für die Öffnung des Körneweges aussprachen. Vorerst ohne Erfolg. Nach eingehenden Diskussionen in den Gremien der Stadt Kamen und des Kreises Unna lautete das Fazit im Jahr 2007, eine Referenzzeit von drei Jahren einzuführen – genügend Zeit für Flora und Fauna, um sich zu entwickeln. Ablaufdatum dieser Probephase war das vergangene Jahr. Demzufolge ist die Öffnung eines Teilbereiches des Körne-Unterhaltungsweges zwischen Brücke Jägerweg und Wasserkurler Straße durch den Haupt- und Finanzausschuss beschlossen worden.
Mit der Errichtung eines Wildschutzzauns zwischen Körneweg und Fließgewässer sollen die potenziellen, von Spaziergängern und insbesondere Hunden verursachten Auswirkungen auf das Ökosystem vorsorglich umgangen werden. Man hat also einen Kompromiss gefunden, die Natur gleichzeitig erleben und schützen zu können. Die Öffnung der Teilstrecke sei ein guter Anfang – Hauptziel müsse jedoch die Öffnung des gesamten Körneweges bleiben, sagt Herbert Niehage, Schatzmeister des Heimatvereins Husen-Kurl. Und das sehen viele ähnlich, so auch der Vorsitzende des Heimatvereins Eugen Michael: „Wie schön wäre es, wenn man von Kurl aus bis in das wunderbare Zentrum Kamens am Fluss flanieren könnte.“
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