Keine Rettungsinsel Am Hausacker
04.01.2013 | 15:46 Uhr 2013-01-04T15:46:00+0100
Brechten. Die Situation an der Bushaltestelle „Am Hausacker“ in Brechten macht den Anwohnern Sorge. Aber eine Änderung ist nicht in Sicht.
Wie kann der Übergang auf der Holthauser Straße in Höhe Hausnummer 124 entschärft werden? fragten sie sich laut örtlicher SPD. Gerade beim Überqueren der Straße, gerade für Ältere, sehen sie eine große Gefahr. Die SPD Brechten-Holthausen hat daraufhin über die SPD-Fraktion das Thema auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Eving setzen lassen. Dort wurde der Prüfantrag mit großer Mehrheit beschlossen.
Die Verwaltung beurteilt die Situation jedoch anders. „Die Geschwindigkeit ist bereits auf 30 km/h herabgesetzt. Zumindest in den letzten 10 Jahren ist der Bereich Unfall unauffällig. Eine Straßenüberquerung ist jederzeit mit einem Mindestmaß an Aufmerksamkeit möglich. Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich. Unabhängig davon wäre die Einrichtung eines Fußgängerweges gemäß der Richtlinie für die Einrichtung und Anlage von Fußgängerüberwegen erst ab einer Fußgängerstärke von 50 Personen pro Stunde möglich. Die Zahl wird nicht ansatzweise erreicht“, teilt die Verwaltung der Bezirksvertretung mit.
„Wir stehen diesbezüglich weiter mit den Anwohnern in Kontakt, sehen allerdings aufgrund der gelieferten Zahlen nur wenig Chancen, weitere Argumente für eine Lösung zu finden“, so die SPD Brechten-Holthausen im Nachhinein.
18:35
Da liegt die Verwaltung vollkommen richtig.
Es ist eine übersichtliche Strasse. Es sind wenige Autos unterwegs und noch weniger Fußgänger. Die SPD sollte ihre Kräfte für wirkliche Probleme einsetzen.
Da gibt es im Bereich Eving/Brechten genügend wirklich gefährliche Stellen.