In Derne
Kein Verbot für Tierhalterin
29.04.2010 | 17:12 Uhr 2010-04-29T17:12:00+0200
Derne. Das Veterinäramt der Stadt sieht keine Veranlassung, die Tierhaltung an der Derner Straße zu verbieten. Nach dem Tod des kleinen Eseln hatten 1000 Menschen mit ihrer Unterschrift eine drastische Reaktion der Stadt gefordert.
Auch die Bezirksvertretung Scharnhorst hatte auf Initiative des Grünen Bezirksvertreters Raphael Frebel am 26. Januar einstimmig den Beschluss gen Stadtverwaltung gefasst, ein Tierhalteverbot gegen die Besitzern gefordert. Der Tod des kleinen Maulesels dürfe nicht folgenlos bleiben. Doch das Veterinäramt sieht die Dinge anders.
In einem Schreiben an die Bezirksvertretung macht Stadtrat Wilhelm Steitz als zuständiger Dezernent darauf aufmerksam: „Der Eindruck, der offenbar verbreitet wurde, die Tierhaltung von Frau R. wäre im Jahr 2009 durchgehend als schlecht zu beurteilen gewesen, ist nicht zutreffend. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist ein Tierhalteverbot gegen die betroffene Tierhalterin nicht gerechtfertigt und würde einer verwaltungsgerichtlichen Überprüfung nicht Stand halten.”
„Weiter im Fokus”
Dennoch bleibt die Tierhalterin „weiterin im Fokus unserer Ermittlungen”, so Steitz. Und: „Daneben ist eine Strafanzeige bei der Staatswaltschaft Dortmund wegen tierschutzrechtlicher Verstöße gegen die Tierhalerin vorgelegt worden.” Fragen des optischen Zustandes des Areal seien hingegen nicht Sache des Veterinäramtes. Auch habe es aus der Bevölkerung bisher „nur einen Hinweis” bezüglich des angeblich schlechten Ernährungszustandes der Einhufer gegeben; dieser habe sich aber bei einer Kontrolle „als falsch herausgestellt”.
Das Veterinäramt bittet die Bevölkerung generell, die Augen offenzuhalten und Missstände zu melden.
Die Bezirksvertretung Scharnhorst nahm die Mitteilung aus dem Rathaus während ihrer jüngsten Sitzung in dieser Woche kommentarlos zur Kenntnis. Offenbar hatten sich die unlängst erhitzten Gemüter wieder beruhigt.
22:03
Hier trifft wie immer der Spruch zu : Die Einen erkennt Ihr an ihren Taten, die Anderen an ihrem Getue .
Die Wähler haben`s am Sonntag in der Hand
17:10
Das klingt ein wenig nach den alten Verwaltungssatiren.
- Nicht zuständig
- Abgelehnt
05:07
Sache des Veterinäramts sagt Herr Steitz... Das zeigt ja schon, wo bei ihm die grünen Glocken hängen. Die Dortmunder Grünen sind zu Verwaltungspolitikern geworden, die allenfalls vom Ruf ihrer Partei noch so eben leben können. Die Grünen in Dortmund können ja schon fast froh sein, daß es den Flughafen gibt, weil sie sonst kein Thema hätten! Diese Grünen leben von dem, was andere z.B. in der Anti - AKW Bewegung usw. die Grünen erst hervorgebracht hat und jetzt hängen die in Dortmund faul rum, reden gegen die Startbahnverlängerung, ist ja auch gut so, aber sonst haben sie nichts, während im Dortmunder Norden aus dem Industriegebiet am Hafen giftiges Zeug in den Park und angrenzende Flächen geblasen wird.. Aber da finden die Grünen, schmarozend von taten vor 20 Jahren, von denen offensichtlich nur wenige Ideale übriggeblieben sind, ihre Wähler wohl eher im Kreuzviertel oder an der Universität. Ein Esel, wer noch glaubt, die Grünen könnten in dieser Stadt noch was für die Zukunft bewegen... Schade, auch nicht mehr wählbar... Und das ist schlimm
20:13
Ach ja, und warum musste dann der arme Esel sterben? Herr StR Steitz von den Grünen, sehr engagiert, ja wirklich?! Ein Grund mehr für mich schon seit Jahren nicht mehr die Grünen zu wählen, sorry!