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Jung wie die Feuerwehr

11.11.2012 | 16:15 Uhr
Jung wie die Feuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr lud zur Übergabe des neuen Feuerwehrhauses und zur Gründung der Jugendfeuerwehr Eving ein.Foto: Klaus Pollkläsener

Eving.   Retten, löschen, bergen, schützen, das sind die Leitmotive der Feuerwehr. Das lernen die Kinder und Jugendlichen der 17. Jugendfeuerwehr Dortmund, die jetzt offiziell begrüßt worden ist.

Retten, löschen, bergen, schützen, das sind die Leitmotive der Feuerwehr. Ohne eine starke Mannschaft im Rücken funktioniert der riskante Arbeitseinsatz nicht. Teamarbeit ist das A und O. Das lernen die Kinder und Jugendlichen der 17. Jugendfeuerwehr Dortmund, die am Samstagnachmittag offiziell begrüßt worden ist – für den Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Eving-Brechten Anlass zur doppelten Freude. Mit der Übergabe des neuen Feuerwehrhauses in Eving kann der Löschzug 25 nun tatkräftig die Anzahl der Jugendfeuerwehren auszubauen. Die Jugendarbeit soll vor allem eines: Spaß machen!

Die Wissbegierde ist groß

„Ich freue mich, dass wir so viele wissbegierige Jugendliche haben“, sagt Bezirksbürgermeister Oliver Stens. Rund 280 Kids engagieren sich derzeit in den Dortmunder Jugendfeuerwehren, darunter knapp 60 Mädchen.

15 neue Gesichter

Der Löschzug Eving-Brechten freut sich über 15 neue und vor allem junge Gesichter. Nachdem die Evinger Mannschaft in ein modernes Funktionsgebäude an der Lütge Heidestraße umgezogen ist, will man hier nun junge Feuerwehrbegeisterte fördern. „Jetzt kann es losgehen“, meint Löschzugführer Manfred Schlüter nach der offiziellen Schlüsselübergabe.

„Die Jugendfeuerwehr ist ein Nachwuchsgarant“, erklärt Ralf Hellmann. Der Stadtjugendfeuerwehrwart weiß, worauf es ankommt: „Wir führen die jungen Leute spielerisch an die Feuerwehrarbeit heran.“ Neben Zeltlagern, Besichtigungen und Wettkämpfen gehört dazu auch das Training mit den Fahrzeugen und Gerätschaften der Feuerwehr. Übung macht eben den Meister. „In so einem Feuerwehrauto steckt viel mehr als man denkt. Das ist spannend“, findet der 16-jährige Andreas Schulz.

Am liebsten im Wassereinsatz

Spiel, Sport und Freizeit, das gefällt den Viertklässlern Maurice Keip und Nico Nauthe, die ebenfalls zur 17. Jugendfeuerwehr Dortmund gehören. „Wenn ich groß bin, möchte ich Menschenleben retten“, sagt Maurice – und das am liebsten als Feuerwehrmann im Wassereinsatz. Feuerwehrchef Dirk Aschenbrenner, der seine Karriere einst selbst in der Jugendfeuerwehr begonnen hat, gibt den Jugendlichen persönliche Worte mit auf den Weg: „Jugendfeuerwehr bedeutet, Gemeinschaft, Abenteuer und Technik zu erleben. Dabei wünsche ich Euch viel Spaß.“

Hannah Biermann



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