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Holzpellets wärmen 158 Wohnungen in Wambel

21.11.2011 | 16:26 Uhr
Holzpellets wärmen 158 Wohnungen in Wambel
Das Heizkraftwerk Am Rabensmorgen in Wambel. Foto: Jochen Linz

Wambel.Ein Pellet-Heizwerk in Wambel versorgt jetzt 158 Wohnungen mit Wärme.

Dogewo21 konnte rechtzeitig zu Beginn der Heizperiode Am Rabensmorgen 36 A das Pellet-Heizwerk in Betrieb nehmen, das nun 158 Wohnungen mit umweltfreundlichen Holz-Pellets beheizen kann. Für den Mietwohnungsbau ist diese Heizart noch ein Novum. Die Dogewo21-Anlage ist die erste ihrer Art in Dortmund.

Bernd Wortmeyer, Prokurist von Dogewo21, stellte die neue Anlage mit Stefan Rundholz, Geschäftsführer der Rundholz-Bauunternehmung, vor. Statt des teuren Nachtstroms, mit dem die 32 Häuser am Rabensmorgen, in der Liebermannstraße und in der Albrecht-Dürer-Straße früher versorgt wurden, sorgen jetzt umweltfreundliche Holz-Pellets für wohlige Wärme und niedrigen Energieverbrauch.

„Unsere Mieter“, so Bernd Wortmeyer, „können sich über die neue Heizart freuen, die nicht nur die Umwelt schont, sondern sich auch positiv auf die Entwicklung der Betriebskosten auswirken wird.“

Realisiert wurde das Heizhaus von einem lokalen Unternehmer: „Es freut mich, als Unternehmen aus dieser Stadt und im Auftrag von Dortmunds größtem Wohnungsanbieter dieses für die Region zukunftsweisende Bauvorhaben realisiert zu haben”, sagt Stefan Rundholz.

Holzpellets sind ein Nebenprodukt der Holzindustrie, das mit relativ geringem Aufwand hergestellt wird. Und sie sind umweltfreundlich: Bei der Verbrennung der Pellets wird nur die Menge an CO² frei, die der Baum beim Wachsen aufgenommen hat.

Bezieht man die Energieeinsparung mit ein, die durch die Wärmedämmung der angeschlossenen Häuser erzielt wird, können rund 50 Prozent Energie eingespart werden. Bei den ständig steigenden Energiekosten ein wichtiger Aspekt für die betroffenen Mieter. Auch optisch ist das 120 qm große Gebäude gelungen. Es wurde in Holzrahmenbauweise errichtet, somit aus dem gleichen ökologischen Material wie die Pellets.

Preis: etwa zwei Mio. Euro.

Alexander Ebert

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