„Hellweg seit Jahren überlastet“
20.02.2012 | 16:10 Uhr 2012-02-20T16:10:00+0100
Brackel.Für SPD-Bezirksvertreter Hartmut Monecke wird die Diskussion um die Verlängerung der Brackeler Straße gen Unna zu eng geführt. Die L 663n sei mehr als eine Ortsumgehung für Asseln und Wickede. Seiner Ansicht nach sollte das Thema auch Wahlkampfthema in 2014 sein. Unsere Zeitung befragte ihn nach seinen Argumenten für den Weiterbau.
Deutlich weniger Autos fahren über den Hellweg als noch vor 10 Jahren. Trotzdem wird die L 663n-Weiterführung von den Befürwortern als Entlastung für die Hellweg-Anwohner angepriesen. Wiegt dieses Argument höher als der Eingriff in die Natur?
Der Eingriff in ökologische Freiräume stellt sicher für jeden verantwortlichen Lokal- oder Kommunalpolitiker ein Problem dar. Gerade im Großstadtbereich stellt sich die Frage nach Schaden und Nutzen. Allerdings vollzieht sich auch immer wieder ein Wandel in der Flächennutzung. Bei uns im Stadtbezirk wird aus der Industriefläche Halde Schleswig demnächst eine Grünfläche mit hohem Naherholungswert.
Ebenso wird die Fläche der Westfalenhütte permanent umgestaltet; und es wird dort neue Straßenführungen in den Dortmunder Nordwesten geben, die an die L 663n angeschlossen werden. Natürlich werden dann auch andere Verkehrsaufkommen anfallen. Ebenso werden im westlichen Kreis Unna neue Gewerbeflächen erschlossen, die auch eine Anbindung an Dortmunder Straßen bedürfen, weil die alte Hellwegverbindung schon seit Jahren überlastet ist.
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