Großer Umzug mit kleinen Narren
31.01.2011 | 16:15 Uhr 2011-01-31T16:15:00+0100
Scharnhorst. „Kleine Scharnhorster Narren“, rund 500 Kinder, werden beim Umzug am Karnevalsdienstag (8. März) unterwegs sein. Für diese Premiere zeichnet sich ein Rheinländer verantwortlich: Kai Bolz, OGS-Koordinator an der Westholz-Schule, hatte die Idee.
Der 37-Jährige kommt aus Neuwied bei Koblenz. Als er anderen Schulen vor Ort vorschlug, einen Karnevalsumzug der Kinder auf die Beine zu stellen, sagten die sofort ihre Teilnahme zu. Dabei sein werden die Kautsky-, Buschei-, Brukterer- sowie die Paul-Dohrmann- und Siegfried-Drupp-Schule. Auch der Abenteuerspielplatz wirkt mit – zudem der Karnevalsverein Grün-Gold Scharnhorst. „Das fand ich natürlich ganz toll“, freut sich Bolz über die Resonanz. Derzeit organisiert ein Arbeitskreis den Umzug – kürzlich in der Westholz-Schule, beim zweiten von insgesamt drei Treffen im Vorfeld.
Der geplante Streckenverlauf: Gegen 14 Uhr soll es vom Abenteuerspielplatz an der Flughafenstraße 1 aus losgehen. Stationen: Sanderoth-straße, dann Gleiwitzstraße, wo die Straße ab 14.10 Uhr für etwa eine halbe Stunde von der Polizei abgesperrt wird. Danach: Hausdorfstraße, Drosselweg und Gerader Weg. Zum Schluss geht’s zur Westholz-Grundschule (Westholz 100). Dort steht das Finale an – die Fortsetzung der Party auf dem Schulhof. Ein Metzger wird hier Würstchen verkaufen und 20 Prozent seines Erlöses den Organisatoren spenden – als einer der Sponsoren, die schon gewonnen werden konnten. Andere lassen was springen, damit die Kinder reichlich Kamelle unters Volk bringen können. Auch über etwas Geld für Plakate und Flyer würde sich Kai Bolz freuen ( 477398, 15, bis 16 Uhr).
Ihm war wichtig, dass den Eltern keine Kosten entstehen. „Es wird“, sagt Bolz, „auch kein einheitliches Thema für den Zug geben.“ Denn die Kleinen sollen sich nach eigenem Gusto verkleiden und nicht noch Geld für ein bestimmtes Kostüm ausgeben müssen. Für Schminke etc. sorgen die Veranstalter. Die sind gespannt, wie der Kinderumzug am Karnevalsdienstag von den Scharnhorstern angenommen wird. Läuft es gut, wird es in den nächsten Jahren sicher weitere Umzüge von „kleinen Scharnhorster Narren“ geben. Und um das zu initiieren, „musste erst eine rheinische Frohnatur kommen“, scherzt Maria Nienhaus von der Brukterer-Schule.
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