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Freundlich grüßt das Eingangstor

08.10.2012 | 16:11 Uhr
Freundlich grüßt das Eingangstor
Künstler Friederich Lohmeier vor seinem Werk, der gestalteten Brücke „470“ am Körner Hellweg. Foto: Günter Schmitz

Körne. Mit offenen Armen empfängt Körne jetzt sein Besucher. Wer über den Hellweg in den Stadtteil düst oder umgekehrt Körne gen City verlässt, wird unter der Brücke „470“ künstlerisch begrüßt. Friederich Lohmeier gestaltete die Schenkel des Bauwerks mit bunten Symbolen im Auftrag des Körner Kultur- und Kunstvereins (KKK).

Dessen Mitglieder freuten sich am Montag (8. Oktober) vor Ort über die gelungene Umsetzung des Projekts aus der Serie „Körne putzt sich raus“. „Ein Schmuckstück“ sei aus dem bisher eher unansehnlichen Eingangs- und Ausgangstor Körnes geworden, so Helmut Feldmann, Vorsitzender des KKK.

Positive Impulse

Offene Hände symbolisieren „Willkommen in Körne“; sattes Grün deutet an, dass nach dem Rückschnitt bald wieder Ausläufer über das Bauwerk ranken werden; bunte Gesichter sollen anzeigen, dass es in Körne freundlich zugeht, so der Künstler über seine Ideen. Während der Gestaltungsarbeiten habe er „98 Prozent“ positive Reaktionen bekommen - „die Körner freuen sich offenbar, dass ihr Tor zum Stadtteil nun freundlich und farbenfroh daher kommt.“

Die Neugestaltung der Brückenschenkel war kein schneller Wurf. Vielmehr bezog der Kultur- und Kunstverein vorab das Tiefbauamt mit ein, dass die Aktion wohlwollend begleitete, lobten Feldmann, Vize Dieter Caspari und Gesine Schulte die Kooperation. Denn bevor Künstler Lohmeier beginnen konnte, mussten der Wildwuchs geschnitten und die Schenkel zweimal grundiert werden. Für diese Tätigkeiten, die Arbeitslose einer Qualifizierungsmaßnahme ausführten, bedankte sich der Kultur - und Kunstverein stellvertretend bei Ulrich Finger, Betriebsleiter im Tiefbauamt der Stadt.

Gleich schräg gegenüber der Brücke stehen die drei hölzernen „Sternengucker“ (Ecke Lippstädter Straße). Als die Kunstwerke seinerzeit aufgestellt wurden, fiel dem Kultur- und Kunstverein der schäbige Zustand der Brücke ins Auge. Da müsse sich doch etwas machen lassen, hieß es damals im Vereinsvorstand. So nahm die vierte Aktion „Körne putzt sich raus“ ihren Anfang. Udo Dammer, seinerzeit „Landesbeauftrager der Innenstadt-Ost begrüßte die Idee, das Tor umzugestalten; das Stadtteilmarketing stellte 2 000 Euro zur Verfügung, den Rest legte der Kultur- und Kunstverein drauf.

Caspari und Feldmann sagten: Die Aktion sei ein weiterer Beitrag dazu, Körne nach und nach positive Impulse zu geben.

Alexander Ebert

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2012-10-08 16:11
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