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In Kirchderne

Ende der Verwahrlosung in Sicht

08.02.2012 | 17:38 Uhr
Ende der Verwahrlosung in Sicht
Kurz vor der Kältewelle, Mitte Januar, standen große Teile des Geländes an der Derner Straße unter Wasser. Foto: Franz Luthe

Kirchderne.Jahrelang schlugen Tierschützer die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie die Tierhaltung an der Derner Straße sahen: das Gelände überflutet, die Tiere verwahrlost, die Halterin offensichtlich überfordert. Mehrmals mussten Ordnungsamt und Veterinäramt einschreiten. Jetzt aber hat das ewige Hin und Her ein Ende. Zumindest vorerst. Denn die Bezirksvertreter in Scharnhorst haben beschlossen, der Tierhalterin das Tierehalten endgültig verbieten zu lassen.

„Die Zustände waren einfach nicht mehr hinnehmbar“, begründet SPD-Fraktionsvorsitzende Heike Gottwald den Antrag ihrer Partei. Seit Jahren seien das Pony sowie Ziegen, Schweine und Geflügel unter schlechten Bedingungen gehalten worden. In der Tat kontrollierte das Veterinäramt die Tierhaltung in Kirchderne regelmäßig - erst recht, nachdem im Januar 2010 ein verwahrloster Esel hatte eingeschläfert werden müssen. „Die Pächterin holt die Tiere aus schlechter Haltung und bringt sie in eine noch schlechtere Haltung“, wissen Anwohner schon seit einiger Zeit zu berichten. Mittlerweile ist die Verwaltung aber tätig geworden. „Das Gelände ist jetzt komplett geräumt“, erklärte Heike Gottwald in der Bezirksvertretung. Stadtpressesprecher Hans-Joachim Skupsch bestätigt: „Bis auf vier Hühner und zwei Gänse konnten alle Tiere woanders untergebracht werden.“ Die Schweine beispielsweise seien gründlich von einer Tierärztin untersucht und dann auf einen Bauernhof gebracht worden.

So weit sei man schon einmal gewesen, so Heike Gottwald in der Bezirksvertretung: „Man hat der Pächterin schon mal alle Tiere abgenommen.“ Doch seinerzeit brachte das bekanntlich wenig, die Zustände blieben unzumutbar. Um der Sache nun ein für alle Mal einen Riegel vorzuschieben, soll die Verwaltung jetzt endgültig ein Tierhaltungsverbot aussprechen.

Mats Schönauer

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Kommentare
11.02.2012
08:09
Ende der Verwahrlosung in Sicht
von dirkscheer | #1

DANKE!

Dieser Kriminellen Frau sollte man gleiches antun! Das geht gar nicht! Das war kein helfen sondern das war lebend sterben!

Unglaublich das Menschen zu so etwas fähig sind!

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