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Einzug ins Wohnheim Hostedde bis Jahresende

23.10.2012 | 18:08 Uhr
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Einzug ins Wohnheim Hostedde bis Jahresende
Das LWL Wohnheim in Hostedde eröffnet wegen Wasserschäden erst später.Foto: Jochen Linz/PiLi

Hostedde.   Wegen mehrerer Feuchtigkeitseinbrüche verzögert sich die Eröffnung des LWL-Wohnhauses für psychisch Behinderte in Hostedde. Zwar sind die Reparaturarbeiten abgeschlossen, nun müsse aber noch alles austrocknen, ehe die Maler loslegen können.

Die Eröffnung des LWL-Wohnhauses für psychisch Behinderte in Hostedde verzögert sich wegen Problemen mit der Feuchtigkeit. „Es hat mehrere Feuchtigkeitseinbrüche gegeben. Die Ursache ist mittlerweile gefunden und behoben“, sagt Angelika Nehm, Sprecherin der LWL-Klinik Dortmund.

Über eine Feuertreppe war Wasser in das Gebäude In der Liethe eingedrungen, dabei wurde die Dämmung nass. Es sei alles repariert. Bevor aber die Maler in den nächsten Tagen loslegen können, müsse der Bezug erst austrocknen.

„Wir hoffen aber, dass die Wohngruppe noch bis Jahresende umziehen kann“, so Angelika Nehm weiter und korrigiert sich dann nach oben: „Wir sind optimistisch, dass das klappt.“ Zeitdruck gebe es zum Glück nicht. Denn die Wohngruppe sei ja auf dem Klinikgelände in Aplerbeck untergebracht.

Selbstbestimmtes Leben

In der Liethe entstand in den vergangenen Monaten ein dreistöckiges Gebäude, das 24 Menschen mit psychischen Behinderungen ein neues Zuhause bieten soll. Wie berichtet, stehen die unteren beiden Etagen für zwei Wohngruppen zur Verfügung, in der dritten Etage befinden sich einzelne Appartements.

Betreut werden die Bewohner der offenen Einrichtung von Sozialarbeitern, Erziehern und Pflegekräften. Ziel sei es, so Nehm weiter, dass die Bewohner im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein selbstbestimmtes Leben führen. Einer der Gründe für Hostedde ist, dass die Eingliederung der Menschen in die Gesellschaft an einem solchen Standort besser gelingen kann als auf einem abgeschlossenen Klinikgelände wie in Aplerbeck.

Das Grundstück, auf dem das neue Haus steht, hat die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft, eine Tochter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit Sitz in Münster, über die Vereinigten Kirchenkreisen für rund 270 000 Euro erworben.

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