Einschaltparty für das Lichterhaus
14.12.2007 | 18:02 Uhr 2007-12-14T18:02:50+0100Brackel. Schon von weitem erkennt man das Haus der Familie Pingel im Deintelleweg: Es blinkt, glänzt und glitzert. Im Dunkeln verleiht das Lichterhaus der Straße weihnachtlichen Glanz. Ein Meer aus Lämpchen erstreckt sich über das gesamte Grundstück.
Pflanzen sind in goldglänzende Lichternetze eingehüllt, Sterne und ein Mond aus Lichtschläuchen verzieren das Dach und auf der Garage sitzt ein Weihnachtsmann im Leuchtschlitten. Das Lichterhaus verdient seinen Namen: Mit 42 000 Lämpchen verwandelt Jörg Pingel sein Haus in ein glitzerndes Knusperhäuschen aus dem Märchenland. Dafür installiert der Elektriker jedes Jahr 80 Meter Eislichtvorhänge, hängt 30 Lichternetze sowie 15 Lichtnetzhauben über Büsche und Bäume und stellt 16 Lichtbäumchen in den Garten.
Angefangen hatte alles mit einem einfachen Nikolaus vor zehn Jahren. Santa, in seinem strahlend roten Gewand, leuchtet noch immer im Vorgarten. "Wir fanden so etwas schon immer toll", erzählt Jörg Pingel. Seit 1997 haben die Pingels aufgerüstet. Jedes Jahr kamen neue Teile hinzu, auch in diesem Jahr. Die Neuerungen kann man am Deintelleweg bewundern: "Alle Beete und Wege haben wir mit Lichtschläuchen eingefasst", schwärmt Jörg Pingel, "und neue Lichtbäumchen aufgestellt."
Damit beginnt er bereits Ende Oktober. Jedes Jahr entscheidet der 37-Jährige mit seiner Familie gemeinsam, ob er wieder das Haus beleuchtet. Vier Wochen ist er mit dem Aufbau ständig beschäftigt, sagt er. "Papa ist dann quasi nicht da", erzählt eine von Pingels Töchtern. In seiner Freizeit schraubt und verlegt er Kabel, auch Freunde leisten Hilfe.
Ist das Werk endlich vollendet, feiern sie ausgelassen. Die Einschaltparty am letzten Samstag im November ist bei den Pingels Tradition. Mit Nachbarn, Freunden und Bekannten begehen sie die Generalprobe für die 13 Zeitschaltuhren des fertigen Licht-Kunstwerks.
Wenn die Lampen brennen, ist das eine wahre Augenweide. Das meinen auch die Töchter Lorena (7) und Lisa (10). Sie finden ihr glitzerndes Heim "einfach super".
Augenweide für viele Besucher
Lorena mag besonders ihr mit strahlenden Ketten verziertes Fenster im ersten Stock. Auch auf der Garage hat sie eine Lieblingsfigur: Ein kleiner Pinguin, leuchtend weiß, mit rotem Schal und schwarzer Mütze.
"Den mag ich, weil er immer mit dem Kopf wackelt", erklärt Lorena. Doch solche bunten Figuren wie Lorenas Pinguin sind abgesehen vom ersten Nikolaus bei den Pingels selten. Jörg Pingel mag es lieber klassisch. "Ich versuche, das Haus stilvoll zu schmücken", sagt er. Damit meint er gerade Lichterlinien, schlichte weiße Lämpchen und nur gelegentlich farbige Akzente. Alles andere sei ihm zu "kitschig". Jeder Besucher macht sich selbst ein Bild.
18:14
Hallo??? Hat der sie nicht mehr alle am Tannenbaum??? Wieder so einer der seine um (WELT) nicht zu schätzen weiss .... Warum wird sowas nicht bestraft ???? Der sollte das doppelte zahlen müssen, die hälfte davon zum Schutz der Umwelt als wieder gut machung .... Proll
10:54
Super schön aber - am Leben vorbei Live Earth die Brackeler setzen dem Klimawandel extrem zu.
Einfach nur großkotzig!
Man sollte sich das anschauen aus Umwelttechnischen Gründen sparen.
Vielleicht sollte der Herr aber auf kostengünstige und stromsparende LED Technik zurückgreifen, dann könnte man ein Auge zudrücken.
09:39
Zugegeben: sieht schon klasse aus!
ABER:
Wie erkläre ich eine solche Stromverschwendung meinen Kindern, denen ich immer wieder zu einem maßvollen Umgang mit Energie anhalten muss?