Einbruch in Gartenlaube - Smartphone alarmiert Besitzer

Smartphones können Einbrüche verhindern: Ein 35-jähriger Dortmunder hat am Sonntag durch eine Fernalarmierung über sein Mobiltelefon bemerkt, dass sich Einbrecher an seiner Gartenlaube an der Matilda-Wrede-Straße zu schaffen machten. Sofort rief er die Polizei.

Neuasseln.. Aufgebrochene Kleingartenlauben sind in Dortmund leider an der Tagesordnung. Um sich gegen einen solchen Einbruch zu wehren, hat ein 35-Jähriger sein Häuschen in der Anlage an der Matilda-Wrede-Straße mit einem speziellen Alarm versehen: Eine sogenannte IP-Kamera, die mit einem Bewegungsmelder verbunden ist. Diese Kamera überträgt Aufnahmen über das Internet direkt auf das Smartphone, sobald sich im Bereich des Sensors etwas bewegt.

Festnahme nach kurzen Versteckspiel

Das kam dem Dortmunder am Sonntagabend zugute. Sein Mobiltelefon alarmierte ihn um 21.18 Uhr und er konnte per Videoübertragung beobachten, wie drei Männer versuchten, sich Zugang zu der Laube zu verschaffen. Schnell rief der Kleingärtner die Polizei. Die Beamten konnten die drei Tatverdächtigen nach einem kurzen Versteckspiel noch in der Gartenanlage stellen.

Bei den Dreien handelt es sich um 16- und 17-jährige Jugendliche aus Dortmund. Sie gaben bei der Befragung in Teilen Einbrüche in zwei Lauben zu. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie ihren Erziehungsberechtigten und der Jugendschutzstelle übergeben. Die Polizei ermittelt weiter.

Stabile Tür mit gutem Schloss ist wichtig

"Solche Kameras bekommt man inzwischen in jedem gut sortierten Baumarkt. Auf dem eigenen Grundstück ist es ohne Weiteres erlaubt, sie zu installieren", erklärt Polizeisprecher Kim Freigang. Zunächst sei es aber wichtig, eine stabile Tür mit einem guten Schloss in die eigene Laube einzubauen. "Das hat meist schon eine abschreckende Wirkung." Auch sei es ratsam, nie Wertgegenstände im Kleingarten zu lassen.