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Ein Mischwald für den Nordosten

14.12.2012 | 18:03 Uhr
Ein Mischwald für den Nordosten
Hinter der Einfriedung 50 000 Setzlinge. Manfred Mertens (rechts) und Heinz Pasterny von der Bezirksvertretung freuen sich auf den neuen Wald.Foto: Jörg Schimmel

Im Nordosten.   Freude bei der Bezirksvertretung und beim Landschaftswächter: In Scharnhorst sind 50 000 neue Bäume gepflanzt, und zwar als ökologische Ausgleichsfläche für die Bebauung am Phoenix-See.

Eine ganze Woche hat es gebraucht. Aber jetzt sind 50 000 Setzlinge dabei, das Waldband in Dortmunds Nordosten zwischen Kurl und Scharnhorst enger zu knüpfen, zur Freude der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst.

Was am Phoenix-See durch Be- und Überbauung an Grünfläche verloren ging, wird hier als ökologische Ausgleichsfläche laut Heinz Pasterny (SPD) wieder wettgemacht. Zwischen der Straße Am Wirksfeld und Wohngebiet befinden sich 5,5 ha Naturschutzgebiet.

Ein Drittel der bisherigen Acker- und Weidefläche gehört der Stadt, zwei Drittel der Deutschen Bahn, berichtet Landschaftswächter Manfred Mertins. Der Pachtvertrag mit dem Landwirt sei aber jetzt ausgelaufen, die Stadt folgte seinem und dem Anstoß aus der Scharnhorster BV, hier großzügig aufzuforsten. Buchen, Eiche und Ahorn lassen nun aus einer Acker- und Weidefläche einen Mischwald entstehen – der ohnehin für das Klima mehr Wertigkeit habe, so Pasterny. Auch wenn es laut Mertins etwa zwölf Jahre dauert, bis die Bäume wenigstens drei Meter hoch sind, können sich die Bürger auf einen guten Schallschutz freuen, meint er mit Blick auf die Bahnlinie. Entlang derer ist ein Streifen frei geblieben, „damit die Rehe frei ziehen können“, so Pasterny. Denn solange die Bäume klein sind, seien sie eingefriedet, sonst hätten sie wegen der Rehe keine Chance. All dies, freut sich Pasterny, „ist eine klotzige Sache“, gut für den Waldgürtel um den Nordosten.

Von Anthe Mosebach



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