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Veriensjubiläum

DJK Saxonia ist seit 90 Jahren sportlich im Osten aktiv

27.08.2012 | 17:26 Uhr
DJK Saxonia ist seit 90 Jahren sportlich im Osten aktiv
Bauchtänzerin Jana Rückl erfreute mit Tänzenb beim 90-jährigen Bestehen der DJK SaxoniaFoto: Helmuut Matzanke

Brackel/Körne.   Die DJK Saxonia feierte ihr 90-jähriges Jubiläum mit einem ausgelassenen Fest. Noch heute bietet der Verein im Dortmunder Nordosten 900 Sportlern eine Heimat. Das Angebot reicht von Badminton über Leichtathletik bis hin zu Tischtennis.

Einer der ältesten Sportvereine im Dortmunder Osten kann in diesen Tagen auf sein 90-jähriges Bestehen zurückblicken.

Gemeint ist die DJK Saxonia, die sich mit ihrem Ehrenvorsitzenden Rudi Schmidt und dem Vorsitzenden Eduard Robbert, der seit neun Jahren im Amt ist, in der Brackeler Großraumturnhalle ein Stelldichein gab und im Rahmen eines sportlichen Nachmittags einen Querschnitt aus ihrem sportlichen Angebot präsentierte. Bei zahlreichen Mitmachaktionen konnten die Gäste ihr Können unter Beweis stellen. – zum Beispiel beim Voltigieren auf einem Holzpferd, beim Biathlon, Mini-Hockey, Federballspiel oder beim Menschenkicker.

Der Verein hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich

Darüber hinaus waren es auch Präsentationen wie Tae-Kwaon-Do, der Gymnastikabteilung sowie der Fußball- und Handball-Jugend, die die Zuschauer vom sportlichen Angebot der Saxonia begeisterten. Als ein besonderer Höhepunkt präsentierte der Vereinsvorstand als Gast Jana Rückl, die mit Bauchtänzen das Publikum begeisterte. Eingebunden war zudem ein Gottesdienst, der von Franziskaner-Bruder Chietien Vu mit Unterstützung einer Gemeinde-Band gestaltet wurde.

Zur Vereinshistorie: 25 Mitglieder stark startete im Jahre 1922 die Saxonia mit den Abteilungen Turnen und Leichtathletik. Seinen Namen erhielt der Verein von Pater Victorinus. Der Name „Saxonia“ geht auf die Sächsische Franziskaner-Provinz vom Heiligen Kreuz zurück. Gleich zu Beginn stellte der Verein Sport in den Vordergrund seiner Betätigung. So konnte im Gründungsjahr bereits der erste Straßen-Staffellauf „Quer durch den Dortmunder Osten“ organisiert werden. Ende der 1920er Jahre kamen die Abteilungen Handball und Fußball dazu. Es folgten politische Unruhen. Die „Saxonia“ musste auf Druck der Nationalsozialisten ihr sportliches Engagement im Jahre 1934 einstellen. Erst im Jahre 1952 gelang es einigen sportlichen Veteranen, dass der Verein sich neu formieren konnte. In heutiger Zeit bietet der Verein mit seinen 900 Mitgliedern viele Möglichkeiten zu sportlichen Aktivitäten für alle Altersklassen.

Sport soll heute vor allem ein Ausgleich zum Alltagsstress sein

Neben den bereits genannten Sportarten sind es noch Badminton, Koronarsport, Leichtathletik, Seniorensport und Tischtennis, die vielen Menschen Abwechslung in ihrer Freizeit bieten. „Die Arbeit unseres Vereins gewinnt immer mehr an Bedeutung“, unterstreicht die Vereinsspitze in einem Gespräch mit unserer Redaktion. „Denn gerade in heutiger Zeit suchen viele Menschen einen Ausgleich zu stressigen und oft auch geistig anspruchsvollen Alltagssituationen -- „egal ob im Beruf oder in der Familie“, sagt der Vereinsvorsitzende Eduard Robbert. Das Jubiläumsjahr, das unter dem Motto „Wir sind Sport – damals wie heute“ steht, wird auf einem Unterhaltungsabend, bei dem man die zurückliegenden Jahren noch einmal Revue passieren lässt, seine Fortsetzung erfahren. Und „Saxonia“ zeigt auch „Flagge gegen Rechts“, wenn am 1. September zu einer Menschenkette aufgerufen wird.

Helmut Matzanke



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