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Die Suche nach dem perfekten Azubi

26.01.2013 | 00:27 Uhr
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Im Westen. Im Sinne der Verbesserung der Berufswahlorientierung und Ausbildungsreife für die Schülerinnen und Schüler der Droste-Hülshoff-Realschule unterzeichneten jetzt Schulleiterin Maria Backhaus-Görges und Reinhard Wolbeck, Ausbildungsleiter der Signal-Iduna-Gruppe, einen Vertrag über die neue Bildungspartnerschaft.

Zunächst für ein Jahr angelegt, beinhaltet die Bildungspartnerschaft unterschiedliche Angebote zur beruflichen Orientierung für die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe, wie beispielsweise eine Betriebsbesichtigung oder ein Schnupperpraktikum. Weiter wird es einen „Azubitag“ für die Jahrgangsstufe 9 an der Schule geben. Hier treffen sich Auszubildende und Schüler zu Mitmachaktionen und Gesprächen.

Auch Lehrer machen Praktika

Fächerspezifische Inhalte werden in unterschiedlichen Fächern von der Versicherung mit Fallbeispielen ergänzt. Lehrerinnen und Lehrer sind übrigens als Praktikanten beim Unternehmen ebenfalls eingeladen.

Die erste Aktion startete direkt am Tag der Unterzeichnung: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 und Auszubildende des Unternehmens erarbeiteten gemeinsam alles rund um das Thema „Der perfekte Praktikant“. Hier geht es darum, wie sich die Jugendlichen auf ein Praktikum vorbereiten und was das Unternehmen alles von den Schülerinnen und Schülern wissen muss.

Ein aktiver Austausch der Bildungspartner ermöglicht die intensiven Einblicke in den Beruf und belebt schulische Inhalte auf interessante Art und Weise.

Professionelle Unterstützung für das Zustandekommen dieser Kooperationsvereinbarung leistete das Regionale Bildungsbüro in enger Zusammenarbeit mit der IHK zu Dortmund. Letztere konzentriert sich innerhalb des Projektes „Lernpartnerschaften“ auf die Ansprache und Betreuung der jeweiligen Unternehmen.

Das Regionale Bildungsbüro koordiniert stadtweit das Projekt Bildungspartnerschaften Schule – Wirtschaft, unterstützt im Vorfeld die Zusammenarbeit und begleitet die Schulen und die Unternehmen langfristig. Zu seinen Aufgaben gehören die Initiierung von Partnerschaften, die Moderation des Partnerschaftsprozesses, die jährliche Reflexion mit den Beteiligten sowie die Durchführung von Workshops.

Intensive Einblicke

Zum Hintergrund: Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen wollen den zukünftigen Schulabgängerinnen und –abgängern einen intensiveren Einblick in den betrieblichen Alltag und in die Anforderungen an Auszubildende vermitteln. Während die jungen Menschen so die Chance für einen optimalen Einstieg ins Berufsleben erhalten, lernen Unternehmen potentielle Auszubildende frühzeitig kennen – zumindest im Idealfall.

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