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Chuàngzàoxìng - Chinesisch kreativ

09.03.2009 | 15:59 Uhr

Um die Förderung der chinesischen Sprache und Kultur ging es bei einer Veranstaltung in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule am Wochenende.

Brackel. (bini) „Chuàngzàoxìng". Das kommt Ihnen chinesisch vor? Nun, ganz richtig: Übersetzt heißt es so viel wie „kreativ”. Und eben diese Eigenschaft war am Samstag in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule gefragt - beim Kreativwettbewerb Chinesisch.

200 Kinder und Jugendliche der unterschiedlichsten Schulformen aus ganz Nordrhein-Westfalen, insgesamt 16 Gruppen, nahmen teil. Für diesen großen Tag hatten sie Kurzpräsentationen auf Chinesisch vorbereitet - Szenenspiele, Lieder, Reime, Theaterstücke, Musicals. Für ihren Wettbewerbesbeitrag hatten sie exakt 15 Minuten Zeit, so lautete die Vorgabe. Eine hochkarätige Jury, darunter Vertreter der Chinesischen Botschaft, des Ministeriums für Bildung und Schule, des Fachverbandes Chinesisch, der Ruhr-Uni Bochum sowie des Konfuzius-Instituts Düsseldorf, bewerteten die Präsentationen.

Sie achteten natürlich zum einem auf die Bühnenpräsenz, aber zum anderen auch auf die Sprachkompetenz und vor allem auf den Aspekt der ausgedrückten Interkulturalität.

„Wichtig sind eben nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten, sondern auch, wie das Aufeinandertreffen der Kulturen dargestellt wird", betonte Dr. Christina Neder, Chinesisch-Lehrerin an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Die Pädagogin hatte zwei Gruppen ihrer Einrichtung in den Wettbewerb geführt, eine aus der Sekundarstufe I und eine weitere aus der Sekundarstufe II. „Wir haben das chinesische Frühlingsfest und das Musical 'Das Dschungelbuch' präsentiert", so Christina Neder.

„Im letzten Jahr haben wir den Wettbewerb gewonnen”, sagte der stellvertretende Schulleiter, Norbert Burghaus. „Natürlich wäre es wünschenswert, wenn es in diesem Jahr genauso wäre", fügte er hinzu. Auch er war natürlich von der Präsentation der Geschwister-Scholl-Gesamtschüler überzeugt und betonte, wie wichtig Chinesisch als Unterrichtsfach in Zeiten der Globalisierung sei: Diese Sprache ermögliche bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, in der Ausbildung und im Studium.

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